Nationalspieler mit Migrationshintergrund

WM und WM-Qualifikation, EM-Nachbetrachtung, Alles rund um die deutsche Nationalmannschaft

Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Faktor1 » Sonntag 22. Juli 2012, 11:24

Zauberdrachin hat geschrieben:
Moep_BSC hat geschrieben:
Zauberdrachin hat geschrieben:Bin immer heilfroh wenn ich den Text nicht hören muss. Diese Hymne hat mehr den Touch eines Schlafliedes ...


das kommt drauf an, wie man die Hymne singt. ich war bei der EM beim Public-Viewing und wenn da Tausende Fans begeistert zusammen die Hymne singen,dann hat das schon was


Ich versteh schon was Du meinst ... ich fänd das noch schrecklicher, da sich das Miese dann multipliziert, sorry

Vielleicht sollten wir es wie die Spanier halten und den Text weglassen oder eine Hymne komponieren die der Minderheit, wie
Dir, gefällt. :roll:
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon truckmikki » Sonntag 22. Juli 2012, 12:32

Wir hatten ja alle die meoglichkeit waehrend der EM die Uebersetzungen der anderen Nationalhymnen auf Videotext mit zu lesen......gemessen an dem was ich da an pathetischem und martialischem zu lesen bekam, finde ich unsere Nationalhymne erfrischend demokratisch und denke den text koennen wohl die allermeisten ohne Bauchschmerzen unterschrieben.
Guckt euch mal die anderen Texte an-nur mal so zum Spass- da trieft zum Teil das Blut, da wird zum Krieg aufgerufen etc..... Dagegen ist unsere echt ne Erholung!!!
Aber wie schon gesagt:
Wer mitsingen will, o.k. und
wer nicht mitsingen will, auch o.k. !
Erzwungenes mitsingen ist - in meinen Augen- ziemlicher Quatsch.

Auf nem anderen Blatt steht natuerlich, dass man mit denen ,die nicht mitsingen mal drueber reden kann....von wegen "Vorbildfunktion" usw. , aber wenn sie dabei bleiben nicht singen zu wollen muss man das respektieren, egal ob sie immi-Hintergrund haben oder nicht!
Ist jedenfalls meine Meinung!
Aber eins, aber eins, das bleibt besteh'n,
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon BaerlinerHerthaFan » Sonntag 22. Juli 2012, 12:40

Ja, finde auch, mit denen die nicht mitsingen kann man ja reden in Bezug auf ihre Außendarstellung in der Jugend usw.
Denk persönlich es wäre halt schon eine schöne Geste, wenn gerade unsere Spieler mit Migrationshintergrund dadurch eine enge Verbindung zu Deutschland zeigen würden. Wobei das nicht heißt, dass sie nicht eh eine enge Verbindung zu ihrem Geburtsland haben. Würde mich persönlich darüber freuen, weil es vielleicht der Jugend die ebenfalls Migrationshintergrund hat zeigt, dass wir alle zusammen in einem Land leben und uns allen dieses Land wichtig ist. Gemerkt ich rede hier vom Land an sich, nicht von der Regierung oder deren Politik. Das ist ein andere Hut.

Aber ist vielleicht auch nur eine Naive Idee.
Zwingen sollte man jedenfalls niemanden zum mitsingen. Das halte ich für Quatsch.
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Zauberdrachin » Sonntag 22. Juli 2012, 15:55

Faktor1 hat geschrieben:
Zauberdrachin hat geschrieben:
Moep_BSC hat geschrieben:
das kommt drauf an, wie man die Hymne singt. ich war bei der EM beim Public-Viewing und wenn da Tausende Fans begeistert zusammen die Hymne singen,dann hat das schon was


Ich versteh schon was Du meinst ... ich fänd das noch schrecklicher, da sich das Miese dann multipliziert, sorry

Vielleicht sollten wir es wie die Spanier halten und den Text weglassen oder eine Hymne komponieren die der Minderheit, wie
Dir, gefällt. :roll:


Du bist der Meinung, die Mehrheit steht hinter dieser Hymne? Die Mehrheit im Lande?
Frag mal nach Meinungen zu der Hymne und betone, dass die Befragten mal offen und ohne jede Hemmung sagen sollen was sie von dieser halten, von sich heraus!
Nicht davon warum die Hymne so ist wie sie ist, etc.
Wirst Dich wohl wundern was man da für ein Antwortenspektrum erhält. ;)
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon HerthasNordlicht » Sonntag 22. Juli 2012, 20:03

Also ich hab noch niemanden getroffen, der unsere Hymne nicht mag oder etwas daran auszusetzen hat.Ich find unsere Hymne sehr gut und singe sie auch gern mit.
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Herthahund » Sonntag 22. Juli 2012, 21:03

Mir erschließt sich nicht wirklich, was die Politik mit dem Sport zu tun hat. Für mich ist die Nationalhymne bei der EM oder auch anderen Sportveranstaltungen ein Stück Folklore, Teil des Rituals, wie die Einlauf-Kinder und die Choreographie vorneweg. Mehr nicht, wenn nicht sogar eher weniger. Wenn dann aber Spiele zu politischen Begegnung aufgebauscht werden, wie es etwa vor dem Spiel Deutschland-Griechenland geschah, nicht nur in der Boulevardpresse, sondern auch in den Fernsehnachrichten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, dann bin ich um jeden Spieler in der deutschen Mannschaft froh, der die Hymne nicht mitsingt. Das ist für mich auch ein Zeichen dafür, dass die Spieler sich nicht missbrauchen lassen wollen für die Angelegenheiten jenseits des Spielfeldes - (auch wenn sie vielleicht letztlich nur keine Lust haben, den Text zu lernen).

Die ganze Aufregung um das Singen der Nationalhymne durch deutsche Spieler ist im besten Falle peinlich. Interessanter ist eigentlich, warum Frau Merkel bei allen Spielen, bei denen sie anwsened war, ständig eingeblendet wurde. Sollten doch Fußballübertragungen sein - oder doch eine Wahlkampfveranstaltung? :evil: :evil: :evil:
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Zauberdrachin » Sonntag 22. Juli 2012, 21:13

Herthahund hat geschrieben:Mir erschließt sich nicht wirklich, was die Politik mit dem Sport zu tun hat. Für mich ist die Nationalhymne bei der EM oder auch anderen Sportveranstaltungen ein Stück Folklore, Teil des Rituals, wie die Einlauf-Kinder und die Choreographie vorneweg. Mehr nicht, wenn nicht sogar eher weniger. Wenn dann aber Spiele zu politischen Begegnung aufgebauscht werden, wie es etwa vor dem Spiel Deutschland-Griechenland geschah, nicht nur in der Boulevardpresse, sondern auch in den Fernsehnachrichten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, dann bin ich um jeden Spieler in der deutschen Mannschaft froh, der die Hymne nicht mitsingt. Das ist für mich auch ein Zeichen dafür, dass die Spieler sich nicht missbrauchen lassen wollen für die Angelegenheiten jenseits des Spielfeldes - (auch wenn sie vielleicht letztlich nur keine Lust haben, den Text zu lernen).

Die ganze Aufregung um das Singen der Nationalhymne durch deutsche Spieler ist im besten Falle peinlich. Interessanter ist eigentlich, warum Frau Merkel bei allen Spielen, bei denen sie anwsened war, ständig eingeblendet wurde. Sollten doch Fußballübertragungen sein - oder doch eine Wahlkampfveranstaltung? :evil: :evil: :evil:


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Die Gewöhnung daran, dass wir sie nie wieder loswerden ... :shock: ;)
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon BenniHertha » Freitag 3. August 2012, 13:42

Ich finde Spieler wie Özil, Khedira, Klose usw. in der NM gut und für mich sind sie Deutsche.
Wieso? Weil sie zum Einen hier aufgewachsen sind (und teilweise 2 Pässe haben), sie hier ausgebildet und das Land (auch) lieben gelernt haben.
Sie sind Sinnbild für das Deutschland nach `45 und eigentlich auch ein Sinnbild der weltweiten "Globalisierung".

Egal ob (noch weiter historisch bedingt) bei den Franzosen, Engländern, Amis usw., Mensch bleibt Mensch und Heimat ist da wo man sich wohl fühlt.
Weiter Talente und womögliche NM-Spieler sind in der Mache.
U.a. Rani Khedira (Bruder von Sami), Samed Yesil, Shawn Parker, Emre Can,..

Alles gute Jungs mit viel Potenzial die hier in Deutschland aufwuchsen, hier ausgebildet wurden, hier schon für die U-NM spielen.
Klar gibt es teilweise massive (wir als Berliner können ein Lied davon singen) Migrationsprobleme, die aber in erster Linie Aufgabe der Politik ist, dafür Lösungen zu finden.
Doch wenn ich in mein Umfeld schaue, dann freuen sich die meisten der "Ausländer" (so sehen es viele Deutsche mit türk. Hintergrund) ehrlich und offen bei Erfolgen der dt.Nationalmannschaft!

Ich halte es so, Politik und Sport sollten größtenteils getrennte Wege gehen.
Sport ist eine INTERNATIONALE Sprache, unabhängig von Hautfarbe, Länderherkunft, Spielort usw. - Wer den Sport liebt wird andere Sportler respektieren.

Hoffen wir das unter Luhukay vermehrt Talente aus Berlin den Weg zum Profi schaffen.
Denn damit ist die Hauptstadt, auch dank des Migrationshintergrundes vieler Fussballer, sehr reich beschenkt.


PS:
Das Singen der Nationalhymne halte ich trotzdem für einen wichtigen Indikator der mannschaftlichen Geschlossenheit.
Bei Italien oder Spanien sieht man das desöfteren wie die mit voller Inbrunst die Hymne schmettern um sich und ihre Mitspieler zu pushen.
Von mir aus könnte das bei uns auch eine Hymne ohne Text sein, damit man denen Leuten die mit der "Nazikeule" schwingen, die Argumente nimmt.
Selbst ein Song alà "Das Tüítschlandlied." (kann man gerne bei YouTube so eingeben und anhören :)..) wäre mir einheitlich geschmettert lieber als eine von 2-3 Spielern kaum zu hörende dt. Nationalhymne.
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Der_dicke_Bernie » Freitag 3. August 2012, 14:29

Und nun warte ich mal, bis "Er" wieder aufschlägt :roll:
Lieber 2:3 gegen Bayern München als 1:6 gegen Paderborn :D
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Faktor1 » Freitag 3. August 2012, 15:20

Der_dicke_Bernie hat geschrieben:Und nun warte ich mal, bis "Er" wieder aufschlägt :roll:

Du meintest sicher eintrifft. :roll:
Das Schienbein ist das Körperteil, mit dem man auch im Dunkeln Möbel findet.
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Moep_BSC » Freitag 3. August 2012, 15:53

nur mal so: Spanier werden nie ihre Hymne schmettern, da diese keinen Text hat :mrgreen:
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Der_dicke_Bernie » Freitag 3. August 2012, 16:09

Faktor1 hat geschrieben:
Der_dicke_Bernie hat geschrieben:Und nun warte ich mal, bis "Er" wieder aufschlägt :roll:

Du meintest sicher eintrifft. :roll:


Habsch mich grad nen bissl benässt :lol:
Lieber 2:3 gegen Bayern München als 1:6 gegen Paderborn :D
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Treffsicher » Dienstag 7. August 2012, 18:04

BenniHertha hat geschrieben:Sport ist eine INTERNATIONALE Sprache, unabhängig von Hautfarbe, Länderherkunft, Spielort usw. - Wer den Sport liebt wird andere Sportler respektieren

Dann Frage ich mich ehrlich,warum es immer heißt:NATIONALMANNSCHAFT :!: :!: :!:
Lassen wir einfach alle Fußball Migranten Spielen.Und schließen die Deutschen Spieler aus.Dann gebe ich dir vollkommen Recht!
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Der_dicke_Bernie » Dienstag 7. August 2012, 18:38

4 Tage ist aber verbesserungswürdig... :roll:
Lieber 2:3 gegen Bayern München als 1:6 gegen Paderborn :D
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Re: Nationalspieler mit Migrationshintergrund

Beitragvon Treffsicher » Mittwoch 8. August 2012, 22:24

@Der_dicke_Bernie
Lieber später als gar nicht 8-)
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