Hertha und die Finanzen

Alles rund um den Verein und die Verantwortlichen

Hertha und die Finanzen

Beitragvon rustneil » Mittwoch 25. Mai 2011, 09:30

Seit eh und jeh bei uns ein immer wiederkehrendes und oftmals leidiges Thema! Zwar ist es uns - trotz Abstieg - in Form von rigiden Sparmaßnahmen gelungen, den Schuldenstand von einst in der beachtlichen Höhe von 56 Mio. € erheblich abzubauen. Doch wir kehren mit weiterhin extremen finanziellen Verbindlichkeiten in die 1. BuLi zurück. Knapp über 30 Mio. € stehen als rote Zahlen zu Buche. Große Sprünge sind da auch in Zukunft nicht drin! Den Etat für die Erstliga-Saison setzten die Verantwortlichen bei 57,6 Millionen Euro an. Eine deutliche Steigerung zum Zweitliga-Etat, der sich am Ende bei rund 45 Millionen Euro bewegte.

Das Acht-Millionen-Euro-Geschenk von angeblich unbekannten Investoren (man kann wohl hier davon ausgehen, das Werner Gegenbauer und Freunde noch einmal in die Tasche gegriffen haben) sind im Etat der alten Saison verrechnet worden, sodass wir auf den o.g. Stand der Verbindlichkeiten kommen.

Auch die Hertha-Anleihe brachte bisher nicht den angepeilten Erfolg mit einer Einlösesumme in Höhe von 6 Mio. €. Finanzboss Ingo Schiller konnte am 15. Mai (Ende der Zeichnungsfrist) lediglich einen Etappenerfolg in Höhe von 3,5 Mio. € verbuchen. Schiller feiert dies als Erfolg, verliert dabei aber etwas die Realität aus den Augen. Auch hier soll Präsident Gegenbauer erneut einen siebenstelligen Betrag eingezahlt haben, um die Anleihe mit einer garantierten Rendite von 5% in der Wahrnehmung nach Aussen nicht als Rohrkrepierer verkommen zu lassen!

Hätte DB-Chef Rüdiger Grube nicht in (weinseliger) Laune ausgeplaudert "mit Gegenbauers Vermögen steht und fällt Hertha" würde die Öffentlichkeit bei diesen o.g. Zuwendungen wahrscheinlich immer noch im Dunkeln tappen.
Im Zuge des Neuanfanges, der mit dieser abgelaufenen Zweitliga-Saison so erfolgreich gestartet wurde, hoffe ich auch auf eine gläserne und für alle nachvollziehbare sowie verantwortungsbewußte Finanzpolitik, die die Absicherung einer längerfristigen sportlichen Existenz unseres Verein in der 1. Liga trägt.
Zuletzt geändert von rustneil am Donnerstag 26. Mai 2011, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Ole_Pinguin » Mittwoch 25. Mai 2011, 10:34

Du glaubst doch wohl in Deinen kühnsten Träumen nicht, das die 8 Mio ein Geschenk sind??? ICH sage dies ist mit Bilanzierungstricks so ausgewiesen. Leider fehlt da jede Transparenz, die doch für die Zuknuft versprochen war. Und keine Transparenz bedeutet leider oftmals das etwas vertuscht wird. :(
Im Grunde ist diese Anleihe nix anderes ein Verschieben von Problemen in die Zukunft. Sowas kann ich nicht gutheißen..andererseits muß man immer überlegen welche Alternativen man überhaupt hat. Finde das schon ziemlich bedrohlich.
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Start-Nr.8 » Mittwoch 25. Mai 2011, 10:54

Ole_Pinguin hat geschrieben:Du glaubst doch wohl in Deinen kühnsten Träumen nicht, das die 8 Mio ein Geschenk sind??? ICH sage dies ist mit Bilanzierungstricks so ausgewiesen. Leider fehlt da jede Transparenz, die doch für die Zuknuft versprochen war. Und keine Transparenz bedeutet leider oftmals das etwas vertuscht wird. :(
Im Grunde ist diese Anleihe nix anderes ein Verschieben von Problemen in die Zukunft. Sowas kann ich nicht gutheißen..andererseits muß man immer überlegen welche Alternativen man überhaupt hat. Finde das schon ziemlich bedrohlich.


Mein Gott, das hat paranoide Züge. Was soll denn vertuscht werden? Hertha hat 8.000.000,00 Euro auf dem Konto, die es vorher nicht gab. Wo soll denn da ein vertuschenswerter Schaden für den Verein entstehen? Natürlich ist das kein Geschenk, sondern rückzahlbar, aber eben nicht jetzt. Das kann als Eigenkapital bilanziert werden, also ist es langfristig zur verfügung gestellt. Wenn nicht noch eine völlig unangemessene Verzinsung kommt, was nicht der Fall ist, dann nimmt das viel Druck vom Verein. Da gibt es nichts zu meckern, es sei denn, man möchte das unbedingt, meckern, meine ich. Und wenn sich betuchte Gönner aus der Öffentlichkeit fernhalten, dann spricht es dafür, dass Sie genau das sind: betuchte Gönner, Mäzene, die sich keinen PR-Effekt erhoffen, sondern einfach unterstützen möchten. Was gibt es denn besseres??
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Ole_Pinguin » Mittwoch 25. Mai 2011, 11:41

Start-Nr.8 hat geschrieben:
Ole_Pinguin hat geschrieben:Du glaubst doch wohl in Deinen kühnsten Träumen nicht, das die 8 Mio ein Geschenk sind??? ICH sage dies ist mit Bilanzierungstricks so ausgewiesen. Leider fehlt da jede Transparenz, die doch für die Zuknuft versprochen war. Und keine Transparenz bedeutet leider oftmals das etwas vertuscht wird. :(
Im Grunde ist diese Anleihe nix anderes ein Verschieben von Problemen in die Zukunft. Sowas kann ich nicht gutheißen..andererseits muß man immer überlegen welche Alternativen man überhaupt hat. Finde das schon ziemlich bedrohlich.


Mein Gott, das hat paranoide Züge. Was soll denn vertuscht werden? Hertha hat 8.000.000,00 Euro auf dem Konto, die es vorher nicht gab. Wo soll denn da ein vertuschenswerter Schaden für den Verein entstehen? Natürlich ist das kein Geschenk, sondern rückzahlbar, aber eben nicht jetzt. Das kann als Eigenkapital bilanziert werden, also ist es langfristig zur verfügung gestellt. Wenn nicht noch eine völlig unangemessene Verzinsung kommt, was nicht der Fall ist, dann nimmt das viel Druck vom Verein. Da gibt es nichts zu meckern, es sei denn, man möchte das unbedingt, meckern, meine ich. Und wenn sich betuchte Gönner aus der Öffentlichkeit fernhalten, dann spricht es dafür, dass Sie genau das sind: betuchte Gönner, Mäzene, die sich keinen PR-Effekt erhoffen, sondern einfach unterstützen möchten. Was gibt es denn besseres??


Du glaubst scheinbar auch an den Weihnachtsmann. Mir liegt auch fern Dir diese Illusion zu nehmen. :roll:

..und wieder ein Wechsel auf die Zukunft. Nur zu.
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Start-Nr.8 » Mittwoch 25. Mai 2011, 13:13

Ole_Pinguin hat geschrieben:Du glaubst scheinbar auch an den Weihnachtsmann. Mir liegt auch fern Dir diese Illusion zu nehmen. :roll:

..und wieder ein Wechsel auf die Zukunft. Nur zu.


Das ist nicht die Vorwegnahme späterer Einkünfte. Das ist bestenfalls eine Umschuldung. Das ist kein erneuter "Wechsel auf die zukunft".
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon BÄRLINER » Mittwoch 25. Mai 2011, 14:03

Ist schon arg bedrückend, sollten wir wirklich an der Laune und dem Vermögen eines Mannes hängen. Im Moment holen wir uns zwar gute Leute wie Kraft, aber können wir uns die Gehälter in Zukunft leisten?
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Ole_Pinguin » Mittwoch 25. Mai 2011, 14:12

Start-Nr.8 hat geschrieben:
Ole_Pinguin hat geschrieben:Du glaubst scheinbar auch an den Weihnachtsmann. Mir liegt auch fern Dir diese Illusion zu nehmen. :roll:

..und wieder ein Wechsel auf die Zukunft. Nur zu.


Das ist nicht die Vorwegnahme späterer Einkünfte. Das ist bestenfalls eine Umschuldung. Das ist kein erneuter "Wechsel auf die zukunft".


Eben. Einnahmen die später fehlen, wir schleppen so eine Verschuldungslawine vor uns her.
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon rustneil » Mittwoch 25. Mai 2011, 14:42

Ole_Pinguin hat geschrieben:Eben. Einnahmen die später fehlen, wir schleppen so eine Verschuldungslawine vor uns her.


Das hatten wir doch schon mal und das wollen wir ja nicht mehr! SPORTFIVE auf Jahre ausgelutscht, die Gelder verschleudert an irgendwelche drittklassigen Balltreter aus dem brasilianischen Regenwald! Daraus müssen doch jetzt endlich Konsequenzen gezogen worden sein. Das Geld und die Zukunft der Profiabteilung liegt im eigenen Nachwuchs. Und mit der Einbindung desselben in den Spielbetrieb hat man ja in der Nach-Favre/Nach-Funkel Ära begonnen!
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon BSC Boy » Mittwoch 25. Mai 2011, 14:48

rustneil hat geschrieben: Das Geld und die Zukunft der Profiabteilung liegt im eigenen Nachwuchs. Und mit der Einbindung desselben in den Spielbetrieb hat man ja in der Nach-Favre/Nach-Funkel Ära begonnen!



ich würde aber mal glatt behaupten das die Ära Favre nicht enorme schuldenberge hinterlassen hat

wenn wir mal von Kaka absehen sind da noch Lustenberger , Raffa, Ramos die preiswert geholt wurden und auch einige junge ins Team integriert wurden ...
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon gnommel2010 » Mittwoch 25. Mai 2011, 15:35

Ich bin kein Finanzexperte, und hab auch kein Einblick in die Bilanzen von Hertha BSC, deswegen kann ich mir als aussenstehender auch schwer ein Urteil erlauben. Was aber jeder Leihe erkennt, das halt in der Vergangenheit zu sehr auf dicke Hose gemacht wurde. Nun sind die Dinge wie sie sind und irgendwann hoffentlich mal wieder besser. Denn was ich eigentlich überhaupt nicht verstehe, warum Wirtschaft und Sponsoren sich nicht darum reißen auf den Zug Hertha Bsc mitaufzuspringen. Der Verein hat ein enormes Potential, schon allein weil es die Hauptstadt ist, jeder in der Welt kennt Berlin. Die Stadt ist riesig, man spricht Millionen Menschen an, das ganze Umland nicht zu vergessen. Die Medien sind in Berlin vertreten ohne Ende usw usw usw. Ihr versteht schon was ich meine. Ich kann einfach nicht verstehen das da nicht viele fette Fische Schlange stehen. Die profitieren doch alle davon wenn Hertha jedes Jahr oben und international mitspielt. Das geht aber meist nur mit Kohle (ich weiiß, es gibt Mainz , Hannover und Dortmund) dauerhaft. Die Haupstadt muss irgendwann einfach ganz oben mitspielen, gleichauf mit Bayern, Real, Manu usw. Dann haben wir irgendwann auch 100000 Mitglieder und das Stadion ist immer voll. Das ist aber alles sehr weit weg, sollte aber die Zukunft sein. Im Moment würde ich sagen, sind wir todgeglaubt wieder auferstanden und auf einen richtigen Weg. Wo nur sind die dicken Fische (keine Scheichs aus Dubai)? Ist die Marke Hertha doch nicht so interessant? Was meint ihr dazu.
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Start-Nr.8 » Mittwoch 25. Mai 2011, 15:52

Aber jetzt wirklich und im Ernst: mit den 8.000.000,- wurden Schulden zurück gezahlt. Es wurden keinen neuen Schulden aufgenommen. Selbst, wenn es reines Fremdkapital wäre, wäre daran nichts auszusetzen. Eine Umschuldung ist das allernormalste der Welt, wenn man Femdkapital dadurch billiger oder unkompliziter bekommt. Das macht die Situation nicht schlimmer und mus m.E;: auch nicht in Fankreisen kommuniziert werden.
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Trigger » Mittwoch 25. Mai 2011, 15:54

Immer wieder die alte Leia. Betrachtet man Hertha BSC als Fussballverein oder als Wirtschaftsunternehmen? Zieht man letzteres in Erwägung gibt es nur vier Wege für den Verein:

1. Man bleibt mit den Transfers und den Gehältern auf relativ niedrigem Niveau und begeistert gute Spieler durch ein positives Image. Risiko: ggf. wieder Abstiegskampf.
2. Man investiert in gute Spieler um gut bezahlten Wettbewerbe (EURO / CL) zu erreichen und so höhere Einnahmen zu erzielen.
3. Ein Scheich oder Russe pumpt Millionen in den Club.
4. Man investiert in die Jugend, um diese Spieler später teuer zu verkaufen (Beispiel: Ajax Amsterdam)

Auf Weg Nr. 1 befinden wir uns gerade. Weg Nr. 2 haben wir in der DH-Aera bereits hinter uns. Ich bin froh, dass es aber schlimmeres gibt (Magath z.B.). Bei Weg Nr. 3 verliert der Verein seine Identität und käme für mich niemals in Frage.

Die kurz- bis mittelfristige Zukunft und damit finanzielle Gesundung des Vereins kann nur Weg Nr. 3 sein. Doch dieser wird uns Fans weh tun, wenn Lieblinge á la Lasogga oder Ramos teuer verkauft werden. Aber eins geht nur, sofern man nicht auf das Glück setzt.....
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Better Energy » Mittwoch 25. Mai 2011, 16:09

Ole_Pinguin hat geschrieben:Du glaubst doch wohl in Deinen kühnsten Träumen nicht, das die 8 Mio ein Geschenk sind??? ICH sage dies ist mit Bilanzierungstricks so ausgewiesen. Leider fehlt da jede Transparenz, die doch für die Zuknuft versprochen war. Und keine Transparenz bedeutet leider oftmals das etwas vertuscht wird. :(
Im Grunde ist diese Anleihe nix anderes ein Verschieben von Problemen in die Zukunft. Sowas kann ich nicht gutheißen..andererseits muß man immer überlegen welche Alternativen man überhaupt hat. Finde das schon ziemlich bedrohlich.


Es scheint sich bei dir immer noch nicht herumgesprochen zu haben, daß es keine "Bilanzierungstricks" gibt. Wie etwas zu bilanzieren ist, wie darüber zu berichten ist, steht im Gesetz und ist auch gemäß Gesetz zu veröffentlichen. Und das hat nichts mit Tricks zu tun, sondern mit der Befolgung der gesetzlichen Vorschriften.

Es ist schon beachtenswert, daß du die goldene Bilanzierungsregel der ehrbaren Kaufmannschaft, - Kurzfristige Verbindlichkeiten sind mit kurzfristigen Mitteln, langfristige Verbindlichkeiten sind mit langfristigen Mitteln zu finanzieren -, als bedrohlich ansiehst.

Hättest du es gerne anders herum? Daran sind schon Banken zusammengekracht (Herstatt). Dass im Laufe der Zeit, - man nennt das auch den dynamischen Prozess -, es immer wieder zu Anpassungen in der Finanzierung eines Unternehmens kommt, ist deswegen normal, weil ein Unternehmen, - was ja auch die Hertha KGaA ist -, eben dynamisch ist. :roll: :roll:
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Better Energy » Mittwoch 25. Mai 2011, 16:22

Ole_Pinguin hat geschrieben:...Eben. Einnahmen die später fehlen, wir schleppen so eine Verschuldungslawine vor uns her.


Es fehlen keine Einnahmen und keine Erlöse und auch keine Einzahlungen in der Zukunft. Einnahmen und Einzahlungen erzielst du zum Zeitpunkt des Zuflusses. Und das hat überhaupt nichts mit Verbindlichkeiten zu tun.

Sofern micht nicht alles täuscht, waren das mal 61 Mio (und nicht 56 Mio gemäß meiner Erinnerung, aber ich kann mich täuschen, denn ich habe es nicht noch einmal überprüft), die jetzt auf 30 Mio schon abgebaut wurden.

Und wenn du endlich mal den Jahresabschluss zur Kenntnis nehmen würdest, wüsstest du, daß diesen Verbindlichkeiten entsprechende Aktiva gegenüberstehen. Lesen bildet ungemein :!:

Ole_Pinguin, wäre es nicht besser, du verschaffst dir erst einmal entsprechendes Wissen durch Lesen und Analysieren des Zahlenwerks? Ferner empfehle ich dir solche Standardwerke wie Wöhe, damit du nicht alle Begriffe durcheinander wirfst :roll:
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Re: Hertha und die Finanzen

Beitragvon Ole_Pinguin » Dienstag 31. Mai 2011, 08:57

Kann mich mal mal jemand aufklären? Ich habe letzte Woche in der Morgenpost gelesen, das Bahnchef Grube sich wohl verplappert hat, entweder soll wohl Gegenbauer einen Großteil (mind. 1 Mio) der Hertha-Anleihe selbst gezeichnet haben bzw soll er hinter den 8 Millionen stecken? (Was das geheimhalten natürlich erklären würde).
Mich würde mal interessieren ob hier jemand Erkenntnisse hat in welchem Maße wir von diesem Mann - Gegenbauer - abhängig sind.

Zitat Mottenpost"Am Tage der Vertragsverlängerung des Hauptstadt-Klubs mit seinem Hauptsponsor hatte Bahn-Chef Rüdiger Grube über Gegenbauer, „mit dessen persönlichem Vermögen Hertha steht und fällt“, geschwärmt: „Wo gibt es das heutzutage noch, dass einer mit seinem persönlichen Vermögen in einen Verein geht? Davor habe ich Respekt, Gegenbauer ist ein Vorbild.“ Um weiteren Spekulationen vorzubeugen, hatte der Klub Grubes kleine Indiskretion in Bezug auf Gegenbauers Investition in die Anleihe erklärt. Im Raum stehen bleibt die Annahme, ebenfalls Gegenbauer oder ihm nahe stehende Personen könnten hinter der Finanzspritze stehen, die Hertha zu Jahresbeginn acht Millionen Euro an frischem Eigenkapital verschafft hat."
Herr Hopp lässt grüßen. :shock:
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