Michael Preetz

Alles rund um den Verein und die Verantwortlichen

Re: Michael Preetz

Beitragvon thommy » Montag 24. Oktober 2016, 07:23

Schönwetterfan hat geschrieben:... Beim letzten Mal hatte er ja, glaube ich, jeden zu 3 Euro für´s Phrasenschwein verpflichtet, der "Hertha BSC" sagte ;)


"Hertha BSC BERLIN" ;)
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Re: Michael Preetz

Beitragvon thommy » Montag 24. Oktober 2016, 07:28

tomnoah hat geschrieben:Ich hab die Sendung auch gesehen und fand Micha`s Auftritt sehr gut aber auch ambivalent. Wie immer sachlich, analytisch, ehrlich, eloquent, offen und sympathisch. Der absolute Musterschüler. Aber eben auch emotionslos. Als es um die Frage der geringen Zuschauerresonanz ging, da habe ich einen Moment lang gedacht, die fehlende Emotionalisierung unserer Führungsspitze (WG ist ja in seinen raren öffentlichen Auftritten auch eher der sachliche Rhetoriker) ist auch eine Ursache dieses Problems. Es geht ja um die Identität des Vereins. Nur wenn eine Marke einen Markenkern, also eine Identität hat, können sich affine Zielgruppen mit ihr identifizieren. Wenn es stimmt, was da gestern behauptet wurde, dass Hertha `ne graue Maus ist, dann haben wir trotz aller Tradition (oder gerade wegen unserer Skandal- und Fahrstuhltradition) keine Identität, jedenfalls keine Attraktive. Wenn Menschen sich mit etwas identifizieren, also es sich zu eigen machen, dann ist das immer mit Emotionen verbunden. Im Fußball gilt das sicherlich noch mehr als in anderen Lebensbereichen. Ich habe an Uli Hoenes gedacht. Wie wird dieser Mann trotz seiner kriminellen Vergangenheit von den Bayern verehrt. Und ich habe gedacht, das liegt nicht nur daran, dass er den Verein wirtschaftlich gut geführt hat, sondern dass er mit seiner Abteilung Attacke eben auch immer eine emotionale Gallionsfigur war, mit der sich ein Fußballfan identifizieren kann. Ohne Emotionen geht das nicht. Wahrscheinlich tut Pal dem Verein deshalb auch so gut. Weil er eben nicht nur gefiltert ist, sondern authentisch, also auch emotional. Vielleicht gilt für unsere Vereinsführung das Gleiche was sie kritisch über die Mannschaft gesagt hat. Vielleicht ist es ja gar nicht so gut wenn Micha immer der liebe Schwiegersohn ist. Vielleicht sollte er mal in der sicherlich sehr empfänglichen Berliner Medienlandschaft etwas auf den Putz hauen und nicht immer nur intellektuell analysierend auftreten... :?:


.... und den UH geben :roll:

nee, weshalb sollte MP den Aasgeiern (Medienlandschaft) Futter vor die Füße kippen....lieber weiter in RUHE arbeiten und Stück für Stück weiter verbessern und nach oben klettern....

aktuell haben wir bei "meiner" Statistik ca. 1500 mehr an Zuschauern pro Spiel als letzte Saison.... und sollte kein sportlicher Einbruch kommen wie letzte RR, dann werden es auch deutlich mehr bleiben.... bzw. wird sich dies noch erhöhen....
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Re: Michael Preetz

Beitragvon Schönwetterfan » Montag 24. Oktober 2016, 18:00

thommy hat geschrieben:
Schönwetterfan hat geschrieben:... Beim letzten Mal hatte er ja, glaube ich, jeden zu 3 Euro für´s Phrasenschwein verpflichtet, der "Hertha BSC" sagte ;)


"Hertha BSC BERLIN" ;)

Ups :!: Ja so meinte ich es natürlich. Fiel das "Berlin" wohl unbemerkt meiner eigenen geistigen Zensur zum Opfer ;)

Ich fand Micha eigentlich gar nicht so emotionslos oder wie immer man es nennen möchte. Im Gegenteil. Die kleinen verbalen Spitzen auch im "Doppelpass", ob eben die 3 Euro für "Hertha BSC" letztes Mal, oder dass er Sonntags besseres zu tun hat als über Probleme anderer Sportvorstände zu reden oder eben der Hunni für 10 Minuten Redezeit zeigen ein gutes Selbstbewusstsein und auch Kante gegen Ignoranz.
Lospoltern oder so würde auch nicht in die "neue" seriöse Arbeit passen. Wir haben eben doch noch ein bisschen was aufzuholen.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon flaschenkind » Montag 24. Oktober 2016, 19:04

herthamichi hat geschrieben:Preetz hatte keine Lust über die Probleme von Wolfsburg oder von Leverkusen wegen dem Aussetzer von Trainer Schmidt zu reden,

konnte leider nur den dp-anfang sehen. gut fand ich, dass er die frage "ob roger schmidt noch tragbar sei.." als überzogen von sich wies....
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Re: Michael Preetz

Beitragvon peacemaker » Montag 24. Oktober 2016, 21:18

Der "Doppelpass" ist eine Unterhaltungssendung für Fußballinteressierte, die sonntagvormittags irgendwie noch die Zeit bis zum Anpfiff irgendwelcher wenigstens halbwegs interessanter Fußballspiele überbrücken müssen, weil sie zu früh aus dem Bett gekommen sind. Ich amusiere mich regelmäßig dabei.
Insofern war der Auftritt von unserem Micha schon teilweise grenzwertig. Er hat aus seiner Ernsthaftigkeit einen Popanz gemacht, der vor bundesweitem Publikum nicht unbedingt Anklang finden muss in so einer Sendung. Insgesamt war das zwar schon eine gute Präsentation des Vereins und der Vereinspolitik, aber natürlich vergleichsweise wenig pointiert. Bruchhagen ist ja auch so ein Grottenolm, der immer aus der Tiefe des Raumes heraus argumentiert. Ohne Hilfestellung von Marcel Reif und Waldemar Hartmann wäre diese Sendung der reinste Absacker gewesen. Für die Zielgruppe dieses Fußball-Talks, zu der auch ich um diese Sendezeit gehöre. Kreidetafel ist einfach ein anderes Format.
So war ich auch echt dankbar für die Werbeunterbrechung, als dieser leider auch eingeladene Provinzreporter vom Tagesspiegel gerade anheben wollte, die pinken Auswärtstrikots zum Thema zu machen im Zusammenhang mit Herthas Image. Dieses Quatsch-Thema interessiert 99,9% aller Berliner nicht wirklich und 100% aller Fußballinteressierten in Deutschland überhaupt gar nicht.
Muss man in einer Sendung mit bundesweiter Ausstrahlung selbstverständlich komplett weglassen, wenn man schon einmal die Gelegenheit bekommt, sein Image zu verbessern.

Preetz ist zum Glück nicht auch noch in dieses Detail gegangen. Die Werbestrategie hat er ganz gut erklärt. Dürfte in Deutschland zumindest verständlich und plausibel angekommen sein. Sehr unterhaltsam vorgetragen war natürlich auch das nicht.
Bei Herthas Transparenteschwingern, die da mannshoch und ostkurvenweit belanglose Spießersprüche in der Sportschau unterzubringen versuchen, da geht dann aber Herthas Image endgültig flöten. Die gleichen Irrlichter, die sich über ein "fail" im Slogan aufregen, liegen danebener als das fünfte Rad am Wagen und kochen ihr eigenes Süppchen.
Ein Glück, dass ich diesen ganzen Schwachsinn nicht moderieren muss. Aber Preetz schafft es irgendwie, Respekt.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon Zauberdrachin » Montag 24. Oktober 2016, 22:59

Wären Preetz und Meyn da nicht eingeladen gewesen hätte ich das wie immer weder angeschaut noch aufgenommen. Boykottiere alle Sender, die mir Sendungen mit Werbung zerhäckseln. Gibt nur sehr wenige Ausnahmen. Aufnehmen und Werbung vorspulen ist was Schönes und schon ist der Dopa auch sehr viel kürzer. ;)

Man merkte schon, dass die Einladung an Preetz wegen des Frotzelns per Twitter geschah. Reif, Hartmann, Bruchhagen ... wäre es in einer aufregenden Aktualität um unseren Verein begründet wäre da durchaus wer anders noch gekommen.
Dennoch waren diese drei gut für uns, da sie immer noch ihre Einflüsse haben bzw. deren Wort tatsächlich hie und da noch etwas zählt.
Und Helmer benötigt auch ab und an Hilfe bei der Moderation. ;)

Ansonsten konnte ich den gelangweilten Ausdruck von Preetz und Meyn gut nachvollziehen, da es dermaßen lange um Schmidt ging.
Meyn war letztlich glaube ich restlos bedient als er was sagte und Preetz das vollkommen überging.

Für mich ganz klar ist Sky90 meilenweit vor Dopa anzusiedeln.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon tomnoah » Dienstag 25. Oktober 2016, 06:50

Interessant wie unterschiedlich Micha wahrgenommen wurde. @Schönwetterfan hat ihn emotional erlebt. Da fehlt mir offensichtlich eine Antenne weil ich das nicht in Geringsten empfunden habe. Aber mich interessiert weniger diese komische Sendung, bei der man ja den Eindruck hatte, dass sie keiner der Anwesenden so richtig ernst nimmt, sondern unser Imageproblem. Weil das natürlich gleichzeitig unser Zuschauerproblem ist. Es ist ja schließlich ganz banal, wenn sich mehr Leute mit Hertha identifizieren würden, dann würden auch mehr ins Oly kommen.

Angeblich sind wir `ne graue Maus, also zu deutsch langweilig. Ich will deshalb nochmal auf Michas Außenwirkung eingehen. DoPa spielt da `ne untergeordnete Rolle, die Sendung ist nur eine Beispiel für das was ich meine. War Michael Preetz nicht in seiner Amtszeit selbst die graue Maus schlechthin ? Wie lange ist er Manager von Hertha BSC ? Ich weiß nicht, auf jeden Fall viele Jahre. Gleiches gilt für Gegenbauer. Und jetzt frage ich Euch, sind unsere beiden Gallionsfiguren eigentlich selbst als Personen in dieser Stadt populär ? Sind sie in ihrer mir zweifellos sympathischen Mentalität überhaupt kompatibel zu dem heutigen Berlin, in dem sie neue Zielgruppen für unseren Verein erschließen wollen. Oder agieren sie zu zurückgezogen, ziehen hinter den Kulissen die Fäden und betrachten die Dinge analytisch aus der Vogelperspektive. Dieter Hoeness, der bei mir bis in die Steinzeit verschissen hat, und der ja auch nie Berliner war, der war trotzdem in dieser Stadt in meiner Wahrnehmung viel populärer als unsere heutige Führungsspitze obwohl er unseren Verein fast in den Abgrund geritten hat.

Wenn Politiker Wähler gewinnen wollen, was ja nichts anderes ist, als wenn Hertha neue Zielgruppen erschließen will, dann agieren sie extrem volksnah, bis hin zur Teilnahme an den blödesten Karnevalsveranstaltungen oder aber auch Besuchen von Fußballspielen, die sie nicht interessieren. Ist unsere Führungsspitze volksnah, also Fannah ? Glaubwürdig Fannah ? Zum Anfassen nah ? Oder ist es nicht eher so wie auch im DoPa letzten Sonntag, dass man in den Veranstaltungen mit den Vereinsmitgliedern und Fans immer den Eindruck hat, Micha hält das Fußvolk für mittelschwer bescheuert ? Als Jörg Main anfing über das pinke Trikot zu reden, gab es eine Einblendung auf MP. Wie ZD schon sagte, Micha hat dazu nichts gesagt, jedenfalls nicht mit Worten, mit seiner Mimik schon. Und die war an der Grenze zur Arroganz. Und dieses zurückgezogene, nicht integrative, diesen Abstand meine ich. Ich sag`s mal anders weil es mir schwer fällt rüberzubringen was ich meine. Wenn ich auf einer Veranstaltung neben Pal stehen oder sitzen würde und ihn fragen würde "Wie schmeckt`n Dein Rotwein ?", dann würde er wahrscheinlich antworten "Willste probieren ?" Und wenn ich neben MP sitzen würde, dann würde ich ihn das erstmal gar nicht fragen, weil ich es aufgrund seiner Außenwirkung als deplatziert empfinden würde und selbst wenn man ihn fragen würde, dann würde er wahrscheinlich antworten "Danke, gut".

Versteht mich nicht falsch, ich will weder Micha madig machen, noch glaube ich den Stein des Weisen gefunden zu haben. Ganz im Gegenteil, ich glaube, dass diese fehlende Popularität im Verein erkannt worden ist und dass die neue Kampagne damit auch anders als früher umgehen soll. Im DoPa sagte Micha eher beiläufig, es gehe um eine gelebte "Haltung" des Vereins, nicht um einen Spruch, den man wechselt wie die Unterhosen. Das meint nichts anderes als dass der Identifizierung neuer Zielgruppen mit dem Verein seine Identität vorausgehen muss. Und dazu gehört laut Mich auch wie er sagte FRECHHEIT. Und die schürt Emotionen. Mal sehen ob`s klappt.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon Franki IV » Dienstag 1. November 2016, 21:56

tomnoah hat geschrieben:Interessant wie unterschiedlich Micha wahrgenommen wurde. @Schönwetterfan hat ihn emotional erlebt. Da fehlt mir offensichtlich eine Antenne weil ich das nicht in Geringsten empfunden habe. Aber mich interessiert weniger diese komische Sendung, bei der man ja den Eindruck hatte, dass sie keiner der Anwesenden so richtig ernst nimmt, sondern unser Imageproblem. Weil das natürlich gleichzeitig unser Zuschauerproblem ist. Es ist ja schließlich ganz banal, wenn sich mehr Leute mit Hertha identifizieren würden, dann würden auch mehr ins Oly kommen.

Angeblich sind wir `ne graue Maus, also zu deutsch langweilig. Ich will deshalb nochmal auf Michas Außenwirkung eingehen. DoPa spielt da `ne untergeordnete Rolle, die Sendung ist nur eine Beispiel für das was ich meine. War Michael Preetz nicht in seiner Amtszeit selbst die graue Maus schlechthin ? Wie lange ist er Manager von Hertha BSC ? Ich weiß nicht, auf jeden Fall viele Jahre. Gleiches gilt für Gegenbauer. Und jetzt frage ich Euch, sind unsere beiden Gallionsfiguren eigentlich selbst als Personen in dieser Stadt populär ? Sind sie in ihrer mir zweifellos sympathischen Mentalität überhaupt kompatibel zu dem heutigen Berlin, in dem sie neue Zielgruppen für unseren Verein erschließen wollen. Oder agieren sie zu zurückgezogen, ziehen hinter den Kulissen die Fäden und betrachten die Dinge analytisch aus der Vogelperspektive. Dieter Hoeness, der bei mir bis in die Steinzeit verschissen hat, und der ja auch nie Berliner war, der war trotzdem in dieser Stadt in meiner Wahrnehmung viel populärer als unsere heutige Führungsspitze obwohl er unseren Verein fast in den Abgrund geritten hat.

Wenn Politiker Wähler gewinnen wollen, was ja nichts anderes ist, als wenn Hertha neue Zielgruppen erschließen will, dann agieren sie extrem volksnah, bis hin zur Teilnahme an den blödesten Karnevalsveranstaltungen oder aber auch Besuchen von Fußballspielen, die sie nicht interessieren. Ist unsere Führungsspitze volksnah, also Fannah ? Glaubwürdig Fannah ? Zum Anfassen nah ? Oder ist es nicht eher so wie auch im DoPa letzten Sonntag, dass man in den Veranstaltungen mit den Vereinsmitgliedern und Fans immer den Eindruck hat, Micha hält das Fußvolk für mittelschwer bescheuert ? Als Jörg Main anfing über das pinke Trikot zu reden, gab es eine Einblendung auf MP. Wie ZD schon sagte, Micha hat dazu nichts gesagt, jedenfalls nicht mit Worten, mit seiner Mimik schon. Und die war an der Grenze zur Arroganz. Und dieses zurückgezogene, nicht integrative, diesen Abstand meine ich. Ich sag`s mal anders weil es mir schwer fällt rüberzubringen was ich meine. Wenn ich auf einer Veranstaltung neben Pal stehen oder sitzen würde und ihn fragen würde "Wie schmeckt`n Dein Rotwein ?", dann würde er wahrscheinlich antworten "Willste probieren ?" Und wenn ich neben MP sitzen würde, dann würde ich ihn das erstmal gar nicht fragen, weil ich es aufgrund seiner Außenwirkung als deplatziert empfinden würde und selbst wenn man ihn fragen würde, dann würde er wahrscheinlich antworten "Danke, gut".

Versteht mich nicht falsch, ich will weder Micha madig machen, noch glaube ich den Stein des Weisen gefunden zu haben. Ganz im Gegenteil, ich glaube, dass diese fehlende Popularität im Verein erkannt worden ist und dass die neue Kampagne damit auch anders als früher umgehen soll. Im DoPa sagte Micha eher beiläufig, es gehe um eine gelebte "Haltung" des Vereins, nicht um einen Spruch, den man wechselt wie die Unterhosen. Das meint nichts anderes als dass der Identifizierung neuer Zielgruppen mit dem Verein seine Identität vorausgehen muss. Und dazu gehört laut Mich auch wie er sagte FRECHHEIT. Und die schürt Emotionen. Mal sehen ob`s klappt.



Finde zwar auch, dass er emotionslos rüberkommt, manchmal in den PK's auch relativ schroff beziehungsweise belehrend, aber in Summe ist mir ein nüchterner, leise erfolgreich arbeitender Fußballmanager lieber, als ein Mowiestar der zu jeder Kamara rennt und losplappert, siehe Watzke, denkt, er hätte das kalte Wasser erfunden, siehe Allofs, oder den dicken Patron gibt und nicht merkt das er nur wegen seines Geldes da ist, siehe Tönnies..
Aus meiner Sicht arbeitet MP in Hinblick auf unsere Verpflichtungen sehr erfolgreich, und mit Schiller zusammen auch wirtschaftlich gut.

Und was so manchen Pressefuzzi angeht, da muss man aber auch echt an sich halten. Da kann man nicht glänzen sondern sich nur vor einer Bewährungsstrafe schützen.
Möge die Macht mit uns sein.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon tomnoah » Freitag 23. Dezember 2016, 02:41

http://www.bz-berlin.de/berlin-sport/he ... -60-punkte

Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist auch kein Unfall oder ein mal soeben in der Euphorie des dritten Platzes geäußerter Spruch. Nein, da wird offensichtlich von Micha und Pal sehr reflektiert und bewusst mit der Ursache unseres Einbruchs in der letzten RR umgegangen. Nicht nur damals, immer wieder hieß und heißt es ja, die Mannschaft kann nicht mit Druck umgehen, weder mit positivem noch mit negativem Druck. Umso erstaunlicher finde ich es, dass der Stier jetzt quasi bei den Hörner gepackt wird. Es wird nicht gesagt, wir denken von Spiel zu Spiel oder wir wollen erstmal 45 Punkte erreichen, dann sehen wir weiter. Nein, unsere sportliche Leitung hat sich ganz offensiv entschlossen, bewusst Druck auf die Mannschaft auszuüben, den "Druck hochzuhalten" und auch über dieses mentale Problem offen zu reden, ja es zum Thema zu machen. Erstaunlich. Ich will das keineswegs verurteilen. Wir müssen sehen wie die Mannschaft mit so einer Ansage von 60 Punkten umgeht. Gibt ja nur zwei Möglichkeiten, entweder das löst Hemmung und Verunsicherung aus oder es schafft zusätzlich Entschlossenheit, Motivation und Einsatzbereitschaft. Ich finde das hochgradig interessant. Können bzw. müssen Fußballprofis, die nach einer Halbserie ein für ihre Verhältnisse sensationellen Tabellenplatz und Punktestand erreicht haben, durch hohe Ziele "unter Druck gesetzt" werden, um Leistung zu zeigen ?

Ob das Thema hier so richtig angesiedelt ist weiß ich nicht. Wenn es jemand interessiert, können wir`s auch im Thread "Die Mannschaft" diskutieren.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon arno85 » Mittwoch 11. Januar 2017, 20:19

Ich bin mir sicher, dass Pal Dardai in der Bundesliga keinen anderen Club trainieren wird als Hertha BSC (hier in ausführlich).

Na ich weiß nicht, ob Micha hier nicht den Mund ziemlich voll nimmt. Es ist nicht all zu lange her, dass Abwerbeversuche bekannt wurden und Dardais Bekenntnis zur Hertha bei entsprechender Gelegenheit schon deutlich zurückhaltender war. Trainer sind heute Marktwerte genauso wie es Spieler auch sind und gerade der Trainer ist zudem auch der erste Sündenbock. Ich bin noch nicht überzeugt, dass Dardai wirklich ein Trainer ist, der eine Ära prägen kann, wie es zum Beispiel Wenger und Ferguson in England taten. Ebensowenig bin ich überzeugt, dass es für Dardai wirklich nur blau-weiß gibt, wenn Geld und ein Topclub winken.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon wahl_icke » Donnerstag 12. Januar 2017, 12:19

arno85 hat geschrieben:Ich bin mir sicher, dass Pal Dardai in der Bundesliga keinen anderen Club trainieren wird als Hertha BSC (hier in ausführlich).

Na ich weiß nicht, ob Micha hier nicht den Mund ziemlich voll nimmt. Es ist nicht all zu lange her, dass Abwerbeversuche bekannt wurden und Dardais Bekenntnis zur Hertha bei entsprechender Gelegenheit schon deutlich zurückhaltender war. Trainer sind heute Marktwerte genauso wie es Spieler auch sind und gerade der Trainer ist zudem auch der erste Sündenbock. Ich bin noch nicht überzeugt, dass Dardai wirklich ein Trainer ist, der eine Ära prägen kann, wie es zum Beispiel Wenger und Ferguson in England taten. Ebensowenig bin ich überzeugt, dass es für Dardai wirklich nur blau-weiß gibt, wenn Geld und ein Topclub winken.

Ganz meiner Meinung.
Und wenn er keine Bestrebungen hat, größere Aufgaben ausgesetzt zu sein, dann ist er auch für Hertha langfristig nicht ganz passend. Hertha von Heute soll Bayern von morgen sein; so muss ein Leitwolf ticken wie z.B. Julian Nagelsmann es tut. Nur Schießer verstecken sich hinter angeblicher Treue.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon Mclevor » Donnerstag 12. Januar 2017, 15:18

wahl_icke hat geschrieben:
arno85 hat geschrieben:Ich bin mir sicher, dass Pal Dardai in der Bundesliga keinen anderen Club trainieren wird als Hertha BSC (hier in ausführlich).

Na ich weiß nicht, ob Micha hier nicht den Mund ziemlich voll nimmt. Es ist nicht all zu lange her, dass Abwerbeversuche bekannt wurden und Dardais Bekenntnis zur Hertha bei entsprechender Gelegenheit schon deutlich zurückhaltender war. Trainer sind heute Marktwerte genauso wie es Spieler auch sind und gerade der Trainer ist zudem auch der erste Sündenbock. Ich bin noch nicht überzeugt, dass Dardai wirklich ein Trainer ist, der eine Ära prägen kann, wie es zum Beispiel Wenger und Ferguson in England taten. Ebensowenig bin ich überzeugt, dass es für Dardai wirklich nur blau-weiß gibt, wenn Geld und ein Topclub winken.

Ganz meiner Meinung.
Und wenn er keine Bestrebungen hat, größere Aufgaben ausgesetzt zu sein, dann ist er auch für Hertha langfristig nicht ganz passend. Hertha von Heute soll Bayern von morgen sein; so muss ein Leitwolf ticken wie z.B. Julian Nagelsmann es tut. Nur Schießer verstecken sich hinter angeblicher Treue.


ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich noch einige wenige gibt, die sich einfach in dem verein und in der stadt wo sie sind so dermaßen wohlfühlen, dass sie dort nicht wegwollen und dennoch oder vlt sogar gerade deswegen mit dem verein das best mögliche und noch mehrt erreichen wollen.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon Zauberdrachin » Freitag 13. Januar 2017, 05:02

wahl_icke hat geschrieben:
arno85 hat geschrieben:Ich bin mir sicher, dass Pal Dardai in der Bundesliga keinen anderen Club trainieren wird als Hertha BSC (hier in ausführlich).

Na ich weiß nicht, ob Micha hier nicht den Mund ziemlich voll nimmt. Es ist nicht all zu lange her, dass Abwerbeversuche bekannt wurden und Dardais Bekenntnis zur Hertha bei entsprechender Gelegenheit schon deutlich zurückhaltender war. Trainer sind heute Marktwerte genauso wie es Spieler auch sind und gerade der Trainer ist zudem auch der erste Sündenbock. Ich bin noch nicht überzeugt, dass Dardai wirklich ein Trainer ist, der eine Ära prägen kann, wie es zum Beispiel Wenger und Ferguson in England taten. Ebensowenig bin ich überzeugt, dass es für Dardai wirklich nur blau-weiß gibt, wenn Geld und ein Topclub winken.

Ganz meiner Meinung.
Und wenn er keine Bestrebungen hat, größere Aufgaben ausgesetzt zu sein, dann ist er auch für Hertha langfristig nicht ganz passend. Hertha von Heute soll Bayern von morgen sein; so muss ein Leitwolf ticken wie z.B. Julian Nagelsmann es tut. Nur Schießer verstecken sich hinter angeblicher Treue.


Uns international zu etablieren ist aber auch echt eine ganz niedrige Aufgabe :roll:
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Re: Michael Preetz

Beitragvon wahl_icke » Freitag 13. Januar 2017, 12:56

Zauberdrachin hat geschrieben:Uns international zu etablieren ist aber auch echt eine ganz niedrige Aufgabe :roll:

Ich will jetzt nicht ausholen ;) nur, Heute ist es so, dass High-End-Performers eine ganz andere Körpersprache haben und vor Allem niemals nie sagen ! Hierbei fällt mir Rangnick ein. Ja, unsere Pal hat höhe Ziele, will mit Hertha international spielen wie er sagt. Ich denke er soll international spiele EGAL mit wem. Das ist für mich ein Unterschied, denn damit würde er sagen: "Ich bin ein Guter und bringe Spieler, egal wo, was bei.
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Re: Michael Preetz

Beitragvon Zauberdrachin » Sonntag 15. Januar 2017, 05:16

Böse Zungen könnten behaupten, dass wir dem "egal wo" relativ entsprechen :lol:
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