8. Spieltag: Hertha BSC - FC Schalke 04

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Re: 8. Spieltag: Hertha BSC - FC Schalke 04

Beitragvon Zauberdrachin » Mittwoch 18. Oktober 2017, 08:03

Meine Erfahrungen aus den Jahrzehnten hatten zur Folge, dass ich anders an die Spiele herangehe, schlicht offener hinsichtlich Ausgang. Bleibe somit bei der Spielentwicklung voll dabei und messe alles was geschieht an keiner Ergebniserwartungshaltung und der eventuellen zu prognostizierenden Differenz dazu.
Es gibt Fans, auch in meinem Block, die regen sich lange über einen Fehlpass in der zweiten Minute auf. Da kommt dann "war klar, wieder der" , "immer der" ... "so wird das nix" ... wohlgemerkt sind wir noch in den ersten 5 Minuten!

Wer nicht nur unsere Spiele schaut, weiß, wie sich Spielverläufe in 90 Minuten verändern können, besonders wenn die Unterschiede im Leistungsvermögen der meisten Klubs recht klein sind.

Ich bin jedes Mal heilfroh und glücklich wenn ein Spiel gewonnen wird bzw. ein Rückstand ausgeglichen werden konnte.
Wenn man weiß, was ein Gegner leisten kann im positiven wie im negativen Fall und weiß was wir jeweils leisten können, wie kann man da permanent erwarten, dass deren schwächere Tagesform mit unserer guten zusammentrifft?
Denn nur das würde einen Sieg mit zwei oder mehr Toren Differenz bedeuten.

Wer sind denn die Klubs die Jahr für Jahr sorgenfrei durch die Liga gehen?
Der Wunsch und Traum, dass wir auch mal dazu gehören werden ist stets vorhanden, doch das kann man doch (noch) nicht zur Erwartungshaltung machen, damit der Sport Unzufriedenheiten des eigenen Lebens kompensieren soll.
Die Wahrscheinlichkeit des Frusts ist doch damit per se erhöht.
Ich bin zumindest in der glücklichen Lage es nicht so handhaben zu "müssen", denn nachvollziehen kann ich es, nur finde ich es nicht gut und es scheint durchaus "ansteckend" zu sein.

Angefressen bin ich nur über Spieler die willenlos eine Nichtleistung zeigen, das traf am Samstag in der Form auf Kalou zu. Die anderen wollten durchaus, standen allerdings neben ihren Schuhen wie man so sagt, nur Kalou wollte nicht mal wirklich.

Und mit 11v11 wäre keine Erwartungshaltung hinsichtlich Remis oder Sieg bei mir entstanden, aber die Hoffnung darauf wäre groß gewesen. Und die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg wäre da auch nicht so klein gewesen.

Samstag nach Spielende waren die ersten Stimmen vorhanden im Block, die meinten da Freiburg ja bei Bayern 0:5 verlor, dass wir da ja ganz klar gewinnen müssen, sonst wäre es blamabel.
Da habe ich wirklich nur noch ??? im Kopf, weil solche Aussagen alle Begleiterscheinungen mal eben außer Acht lassen.
Das war wie vor zwei Jahren, wir Heimspiel gegen 96. Hinter einer, der genau bei dem Spiel nach langer Zeit sich mal wieder unseren Verein ansehen wollte und meinte "wenn das kein 4:0 wird komme ich nicht wieder".
Er hatte umgehend eine Diskussion mit mir gewonnen. ;)
Mich nervt bei sowas allein schon der mangelnde Respekt vor einem Gegner.
Mal abgesehen davon, welcher Aufwand nötig ist um einen Tabellenletzten zu besiegen.
Wir sind viele!
Wir vergeben nicht!
Wir vergessen nicht!
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Re: 8. Spieltag: Hertha BSC - FC Schalke 04

Beitragvon Arapahoe » Mittwoch 18. Oktober 2017, 16:10

Zauberdrachin hat geschrieben:Meine Erfahrungen aus den Jahrzehnten hatten zur Folge, dass ich anders an die Spiele herangehe, schlicht offener hinsichtlich Ausgang. Bleibe somit bei der Spielentwicklung voll dabei und messe alles was geschieht an keiner Ergebniserwartungshaltung und der eventuellen zu prognostizierenden Differenz dazu.
Es gibt Fans, auch in meinem Block, die regen sich lange über einen Fehlpass in der zweiten Minute auf. Da kommt dann "war klar, wieder der" , "immer der" ... "so wird das nix" ... wohlgemerkt sind wir noch in den ersten 5 Minuten!

Wer nicht nur unsere Spiele schaut, weiß, wie sich Spielverläufe in 90 Minuten verändern können, besonders wenn die Unterschiede im Leistungsvermögen der meisten Klubs recht klein sind.

Ich bin jedes Mal heilfroh und glücklich wenn ein Spiel gewonnen wird bzw. ein Rückstand ausgeglichen werden konnte.
Wenn man weiß, was ein Gegner leisten kann im positiven wie im negativen Fall und weiß was wir jeweils leisten können, wie kann man da permanent erwarten, dass deren schwächere Tagesform mit unserer guten zusammentrifft?
Denn nur das würde einen Sieg mit zwei oder mehr Toren Differenz bedeuten.

Wer sind denn die Klubs die Jahr für Jahr sorgenfrei durch die Liga gehen?
Der Wunsch und Traum, dass wir auch mal dazu gehören werden ist stets vorhanden, doch das kann man doch (noch) nicht zur Erwartungshaltung machen, damit der Sport Unzufriedenheiten des eigenen Lebens kompensieren soll.
Die Wahrscheinlichkeit des Frusts ist doch damit per se erhöht.
Ich bin zumindest in der glücklichen Lage es nicht so handhaben zu "müssen", denn nachvollziehen kann ich es, nur finde ich es nicht gut und es scheint durchaus "ansteckend" zu sein.

Angefressen bin ich nur über Spieler die willenlos eine Nichtleistung zeigen, das traf am Samstag in der Form auf Kalou zu. Die anderen wollten durchaus, standen allerdings neben ihren Schuhen wie man so sagt, nur Kalou wollte nicht mal wirklich.

Und mit 11v11 wäre keine Erwartungshaltung hinsichtlich Remis oder Sieg bei mir entstanden, aber die Hoffnung darauf wäre groß gewesen. Und die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg wäre da auch nicht so klein gewesen.

Samstag nach Spielende waren die ersten Stimmen vorhanden im Block, die meinten da Freiburg ja bei Bayern 0:5 verlor, dass wir da ja ganz klar gewinnen müssen, sonst wäre es blamabel.
Da habe ich wirklich nur noch ??? im Kopf, weil solche Aussagen alle Begleiterscheinungen mal eben außer Acht lassen.
Das war wie vor zwei Jahren, wir Heimspiel gegen 96. Hinter einer, der genau bei dem Spiel nach langer Zeit sich mal wieder unseren Verein ansehen wollte und meinte "wenn das kein 4:0 wird komme ich nicht wieder".
Er hatte umgehend eine Diskussion mit mir gewonnen. ;)
Mich nervt bei sowas allein schon der mangelnde Respekt vor einem Gegner.
Mal abgesehen davon, welcher Aufwand nötig ist um einen Tabellenletzten zu besiegen.

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Re: 8. Spieltag: Hertha BSC - FC Schalke 04

Beitragvon tomnoah » Donnerstag 19. Oktober 2017, 02:33

@ZD: Freue mich mal wieder was von Dir zu lesen, wenn auch weniger über den Inhalt Deines Posts als über die Beendigung Deines "Sabaticals". ;) Ich verstehe und teile auch Vieles was Du sagst. Aber das Wichtigste fehlt mir. Es muss eine offensive Entwicklung der Mannschaft einsetzen. Und zwar schnell. Pal muss es bis zur Winterpause schaffen, dass wir uns mehr Torchancen erspielen. Nicht weil Fußballfans zu recht schönen Fußball ihrer Mannschaft sehen wollen, das ist zwar aus diversen Gründen wichtig aber momentan zweitrangig. Nein, aus einem ganz anderen Grund. Wenn sich keine Entwicklung einstellt, wir wenig punkten und bis zur Winterpause am Ligaende angekommen sind, wenn sich also das Abstiegsgespenst nicht nur befürchtet sondern real in den Beinen und Köpfen der Spieler ausgebreitet hat, dann ist es definitiv vorbei mit der Option "Entwicklung". Weil ein Abstieg nun mal nur über den Abstiegskampf vermieden werden kann und nicht spielerisch. Dazu ist die Blockade der Angst dann viel zu groß. Deshalb hat Micha vor Saisonbeginn gesagt, wir müssen den Rückspiegel in dieser Saison im Auge behalten. Damit meinte er die Notwendigkeit eines "Sicherheitsabstandes" zur Abstiegszone. Und deshalb ist es bei allem Verständnis für Dein kompetent geäußertes Verständnis so wichtig, dass Mannschaft und Trainer kurzfristig, also in der zweiten HZ der HR immer mehr zeigen, dass sie Fußball spielen können. Ansonsten stehen wir vor einer RR, die keiner erleben will, von der Trainerfrage angefangen bis hin zum Zittern vor einem erneuten Abstieg, der unsere ganze positive Entwicklung zerschlagen würde. Es ist nun mal trauriger Hard Facht, dass wir sehr schlechte offensive Kennzahlen in der Liga haben und das muss sich aus den genannten Gründen noch vor der Winterpause ändern. Ich glaube aber im Gegensatz zu anderen Meinungen hier, dass Pal diese Entwicklung einleiten kann und wird.
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Re: 8. Spieltag: Hertha BSC - FC Schalke 04

Beitragvon Petersen » Donnerstag 19. Oktober 2017, 07:57

tomnoah hat geschrieben:@ZD: Freue mich mal wieder was von Dir zu lesen, wenn auch weniger über den Inhalt Deines Posts als über die Beendigung Deines "Sabaticals". ;) Ich verstehe und teile auch Vieles was Du sagst. Aber das Wichtigste fehlt mir. Es muss eine offensive Entwicklung der Mannschaft einsetzen. Und zwar schnell. Pal muss es bis zur Winterpause schaffen, dass wir uns mehr Torchancen erspielen. Nicht weil Fußballfans zu recht schönen Fußball ihrer Mannschaft sehen wollen, das ist zwar aus diversen Gründen wichtig aber momentan zweitrangig. Nein, aus einem ganz anderen Grund. Wenn sich keine Entwicklung einstellt, wir wenig punkten und bis zur Winterpause am Ligaende angekommen sind, wenn sich also das Abstiegsgespenst nicht nur befürchtet sondern real in den Beinen und Köpfen der Spieler ausgebreitet hat, dann ist es definitiv vorbei mit der Option "Entwicklung". Weil ein Abstieg nun mal nur über den Abstiegskampf vermieden werden kann und nicht spielerisch. Dazu ist die Blockade der Angst dann viel zu groß. Deshalb hat Micha vor Saisonbeginn gesagt, wir müssen den Rückspiegel in dieser Saison im Auge behalten. Damit meinte er die Notwendigkeit eines "Sicherheitsabstandes" zur Abstiegszone. Und deshalb ist es bei allem Verständnis für Dein kompetent geäußertes Verständnis so wichtig, dass Mannschaft und Trainer kurzfristig, also in der zweiten HZ der HR immer mehr zeigen, dass sie Fußball spielen können. Ansonsten stehen wir vor einer RR, die keiner erleben will, von der Trainerfrage angefangen bis hin zum Zittern vor einem erneuten Abstieg, der unsere ganze positive Entwicklung zerschlagen würde. Es ist nun mal trauriger Hard Facht, dass wir sehr schlechte offensive Kennzahlen in der Liga haben und das muss sich aus den genannten Gründen noch vor der Winterpause ändern. Ich glaube aber im Gegensatz zu anderen Meinungen hier, dass Pal diese Entwicklung einleiten kann und wird.


Hm, aber warum tut er es nicht umgehend?
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Re: 8. Spieltag: Hertha BSC - FC Schalke 04

Beitragvon tomnoah » Donnerstag 19. Oktober 2017, 10:46

Petersen hat geschrieben:
tomnoah hat geschrieben:@ZD: Freue mich mal wieder was von Dir zu lesen, wenn auch weniger über den Inhalt Deines Posts als über die Beendigung Deines "Sabaticals". ;) Ich verstehe und teile auch Vieles was Du sagst. Aber das Wichtigste fehlt mir. Es muss eine offensive Entwicklung der Mannschaft einsetzen. Und zwar schnell. Pal muss es bis zur Winterpause schaffen, dass wir uns mehr Torchancen erspielen. Nicht weil Fußballfans zu recht schönen Fußball ihrer Mannschaft sehen wollen, das ist zwar aus diversen Gründen wichtig aber momentan zweitrangig. Nein, aus einem ganz anderen Grund. Wenn sich keine Entwicklung einstellt, wir wenig punkten und bis zur Winterpause am Ligaende angekommen sind, wenn sich also das Abstiegsgespenst nicht nur befürchtet sondern real in den Beinen und Köpfen der Spieler ausgebreitet hat, dann ist es definitiv vorbei mit der Option "Entwicklung". Weil ein Abstieg nun mal nur über den Abstiegskampf vermieden werden kann und nicht spielerisch. Dazu ist die Blockade der Angst dann viel zu groß. Deshalb hat Micha vor Saisonbeginn gesagt, wir müssen den Rückspiegel in dieser Saison im Auge behalten. Damit meinte er die Notwendigkeit eines "Sicherheitsabstandes" zur Abstiegszone. Und deshalb ist es bei allem Verständnis für Dein kompetent geäußertes Verständnis so wichtig, dass Mannschaft und Trainer kurzfristig, also in der zweiten HZ der HR immer mehr zeigen, dass sie Fußball spielen können. Ansonsten stehen wir vor einer RR, die keiner erleben will, von der Trainerfrage angefangen bis hin zum Zittern vor einem erneuten Abstieg, der unsere ganze positive Entwicklung zerschlagen würde. Es ist nun mal trauriger Hard Facht, dass wir sehr schlechte offensive Kennzahlen in der Liga haben und das muss sich aus den genannten Gründen noch vor der Winterpause ändern. Ich glaube aber im Gegensatz zu anderen Meinungen hier, dass Pal diese Entwicklung einleiten kann und wird.


Hm, aber warum tut er es nicht umgehend?


Ich finde er hat es versucht. Gegen Schalke musste er eine HZ defensiv spielen lassen. Ich glaube er wollte dann in der 2 HZ auf die OK spielen und offensiver werden. Aber da kam ihm eine Rennmaus mit der Samurai-Grätsche dazwischen. Gegen Bayern und auch heute Abend waren bzw. sind die Aufstellungen anders.
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Re: 8. Spieltag: Hertha BSC - FC Schalke 04

Beitragvon rustneil » Donnerstag 19. Oktober 2017, 16:08

herthamichi hat geschrieben:
tomnoah hat geschrieben:@Herthamichi: Das gefällt mir sehr was Du schreibst. Mir ging` es ja auch - wie Du nachlesen kannst - nicht darum, Herrn Trump oder rechtspopulistische Ansichten zu loben. Mir ging`s um zwei ganz andere Dinge.

Erstens um den Ursprung und die Bedeutung der Geste. Beides ist hier in Deutschland völlig untergegangen. Warum und vor wem haben die Spieler der NFL gekniet ? Hat das hier eine Zeitung geschrieben ? Ich wüsste nicht. Und hat Hertha das kommuniziert oder verstanden ? Wohl auch eher nicht. Diese Geste ist eine im Christentum etablierte Demutsgebärde gegenüber Gott, die gläubige Christen bis heute beim Beten einnehmen. Der Kniefall hat ja erstmal überhaupt nichts mit Ausländerfeindlichkeit oder Rassismus zu tun. Er wird doch erst durch die christliche Sinngebung zu einem verständlichen Protest. Die Spieler der NFL haben damit zum Ausdruck gebracht, dass sie den christlichen Werten "vor Gott sind alle Menschen gleich" und "liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" mehr gehorchen wollen als den rechtspopulistischen Parolen von Herrn Trump. Und damit haben sie eben nicht nur gegen Rassismus demonstriert, sondern auch ihren Glauben bekannt. Deshalb habe ich gesagt, es ist zu kurz gesprungen, diese Geste mal soeben zu übernehmen und auf "against racism" zu reduzieren. Das ist eine wichtige und schöne Botschaft aber eben nur die "zweite Halbzeit" der Geschichte. Und so bleibt die Frage im Raum stehen, ob unser Team sich dessen bewusst war, dass sie nicht nur gegen Rassismus protestiert haben, und warum und vor wem sie gekniet haben.

Zum Zweiten ging`s mir darum, dass ich die Argumentation in der Blöd richtig fand, dass gerade wir Deutschen und insbesondere wir Berliner aufgrund unserer Geschichte alles andere als prädestiniert dafür sind, uns in einen politischen Konflikt zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dortigen Sportlern einzumischen. Wir sind den Amis wahrhaftig zu Dank verpflichtet und sie haben Trump demokratisch gewählt. Wir Berliner sollten uns meiner Meinung nach grundsätzlich nicht eigeninitiativ gegen das Staatsoberhaupt der USA stellen. Ich empfinde das als geschichtsvergessen, undankbar und auch etwas anmaßend.

Aber übrig bleiben wird von der Aktion etwas ganz anderes. Und so muss man es wohl auch abschließend bewerten. Die meisten Stimmen dazu sind positiv und der Aufmerksamkeitsgrad der Aktion war erstaunlich hoch und hat auch international Reaktionen ausgelöst. So weit ich weiß auch nur Positive. Auch wenn mir die Aktion persönlich aus den beiden genannten Gründen nicht gefallen hat, muss man deshalb sagen es war oberflächlich betrachtet eine gelungene PR.


1:Absatz: Die religiösen Aspekte an der Angelegenheit kann ich in der Tat nicht richtig einschätzen und beurteilen.

2. Absatz: @tomnoah: Wir leben nicht mehr in einer Inselstadt Westberlin, die vor dem Warschauer Pakt geschützt werden
müßte. Wir leben in einem Gesamt - Deutschland, welches ein Teil von Europa ist und ich kann mir kaum vorstellen,
dass sich nun ein Herr Trump spezielle auf Berlin abgestimmte Maßnahmen überlegt, denn an einer deutschen
Bundesregierung - wie immer sie auch aussieht - käme er da nicht vorbei - und an Europa ohnehin nicht.

"geschichtsvergessen",, nein tomnoah, das sind wir eben nicht. Wir leben nur eben schon lange in einer anderen
Zeit oder könntest Du Dir vorstellen, dass ein Barak Obama gesagt hätte,man solle Hurensöhne rausschmeißen und die
Nazis seien feine Leute.

Gerade die Westberliner waren es in Europa , die gegen den Vietnam - Krieg der USA aufstanden und sie mußten
einige Zeit später diesen Krieg auch beenden. Die Ostberliner hatten einen gewaltigen Anteil am Fall der Mauer.

Gegen Trump wird es irgendwann für Deutschland heißen, klare Kante zu zeigen und dann wird eine Erinnerung
an Sentimalitäten aus einer Vergangenheit nicht mehr helfen.

3. Absatz: Ja, das war eine gelungene PR - Aktion. Da bliebe dann nur noch die diskutierte Frage, war es offen
und ehrlich gemeint von wem eigentlich?. Soweit ich es gelesen habe, ist die Idee tatsächlich in den Köpfen der
Hertha - Verantwortlichen entstanden, die Agentur wurde nur noch kurz zur Meinunggsabsegnung befragt.


... und die einzig nennenswerte und brauchbare Aktion von uns an diesem Nachmittag.
"What has no shadow has no strength to live" (Cesar Vallejo)
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Re: 8. Spieltag: Hertha BSC - FC Schalke 04

Beitragvon AK54 » Dienstag 24. Oktober 2017, 20:16

Zauberdrachin hat geschrieben:....Eines noch nachgetragen:
Der Schiri spielte für mich direkt in den ersten Minuten auch eine unangenehme Rolle für uns. Der Gegner foulte uns bei jeder möglichen Umschaltaktion bereits im Ansatz und selbst bei klarem taktischen Foul gab es keine gelbe Karte. Solche Spielweise, auch so permanent einfach frech zu foulen beherrschen wir nicht, zumal es bei uns schneller gelb gibt wie wir alle wissen.
Die 25 des Gegners hatte zu lange einen Freibrief.
Nicht einzig spielentscheidend, jedoch beeinflusste es das Spiel ziemlich....

Hallo Drachin
Bin da völlig Deiner Meinung.
Habe auch einige Male auf den Tisch gehauen... DAS ist doch GELB.......
Tja, die Grenze zwischen taktischen Foul und gelbwürdigem Foul ist da doch fliessend. Das liegt beim Schiri.

Nur, wenn jedes taktische Foul, wie es die Fans des jeweils betroffenen Vereins sehen, mit Gelb beststaft würde, hätten wir 20 gelbe Karten pro Spiel.

Du hast völlig Recht. Mit diesen nicht spielentscheidenden Entscheidungen beeinflusst der Schiri das Spiel, wie es hier gegen Herne passiert ist.
Hatte mich hier schon nach dem Spiel darüber aufgeregt.

Hätte es gleich ein paar "gelbe" für Herne gegeben, wären sie vorsichtiger gewesen.
Leider wird das immer wieder passieren.

PS: Ich finde es toll, dass Du wieder mal was schreibst :D
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Konrad Adenauer
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