20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon Schönwetterfan » Sonntag 28. Januar 2018, 15:06

Walter hat geschrieben:
emanzi hat geschrieben:
Auch im Net liest man kaum noch etwas positives von den Fans. Es gibt unter dem Strich nur noch wenige, die Pal die Stange halten. Die Enttäuschung ist groß.



Na dann solltest Du Dir mal an die eigene Nase fassen - und einige Andere hier auch. Wer ständig nur gegen den Trainer, die Mannschaft, das Management anschreibt muß sich nicht wundern dass ein negatives Bild für Außenstehende dabei rauskommt. [...]

Wieso wundern? So penetrant, wie er es wiederholt herbeiredet, ist das möglicherweise eher sein Ziel.
Ich kann mit einigen kritischen Tönen von Teilnehmern hier im Forum was anfangen. Aber mit solcher Pseudopropaganda "Es gibt unter dem Strich nur noch wenige..." möchte ich gar nichts anfangen können.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon rustneil » Sonntag 28. Januar 2018, 15:11

Selbst unser Forums-Optimist Walter ist völlig ernüchtert aus Bremen zurückgekehrt. Ich habe mir diese Ernüchterung erspart und bin eh schon ohne irgendeine Erwartungshaltung an die Weser gefahren (habe mich eher darauf gefreut, ein paar Kumpels zu treffen und nach dem Spiel im Meisenfrei abzuhängen). Im Grunde knüpfte die Partie dort an, wo und wie sie im September bei uns zuende gegangen ist. Beide Mannschaften zeigten erneut gestern eine nicht bundesligataugliche Leistung. Wir finden über 90 Minuten offensiv nicht statt, Werder ist zu limitiert, um erspielte Chancen zu nutzen. Und wenn es bei denen dann doch mal für einen erfolgreichen Abschluß klappen könnte, dann steht da entweder irgendein Pfosten oder Kraft herum.
Wir spielen halt so wie in den letzten 13 Monaten unter unserem Antitrainer und Taktikfuchs Pal Dardai - kraftlos, ideenlos, über 90 Minuten ein (1) einziger sinnvoll ausgespielter Angriff, ein (1) einziger finaler Pass, der auch den Mitspieler erreichte, weiterhin keine zwingende Spieleröffnung, keine Spielanlage. Dazu Fehlpässe am laufenden Band, Mißverständnisse, kaum etwas ist aufeinander abgestimmt, der Rest ist Zufall, Bis auf 2 Ausnahmen der Bremer in den Schlußminuten gab es in der 2. HZ kaum etwas positives zu sehen, jeder gurkte für sich das 0:0 nach Hause. Die 1. HZ war aus unserer Sicht noch schlimmer und erbärmlicher.
Pal ist kein Trainer, er kann weder die Mannschaft auf den Gegner einstellen, noch das Team in sich. Seine Auswechslungen greifen regelmäßig ins Leere. Außer das Spiel des Gegners zu zerstören ist keine Taktik zu erkennen. Vielleicht reicht das man gerade so, um die Liga zu halten. Es reicht aber, um unser Image weiter zu ruinieren. Es gibt bei keinem Spieler unter Pal irgendeine spürbare Weiterentwicklung. Es gilt nur noch, sportlich diese Saison einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Preetz und Gegenbauer sind gut beraten, sich vorangig nach einem neuen Übungsleiter umzusehen, damit hier zur komenden Saison mal eine Spielkultur einkehrt, die zeitgemäß ist und die Zuschauer wieder ins Stadion lockt. Solange Preetz den Dardai weiter rummurksen lässt, gibt es für mich keine Auswärtsfahrten mehr und Hertha nur noch bei SKY auf Konferenz. Es ist Schluß, ich kann meine Zeit und mein Geld sinnvoller verwenden. danke für soviel NICHTS in den letzten 13 Monaten, Pal. Halte Dich an Deinen Rotwein, davon scheinst Du ja mehr zu verstehen als vom Geschäft mit dem rollenden Ball.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon tomnoah » Sonntag 28. Januar 2018, 15:21

Das Shärftse nach diesem Spiel ist ja die Forderung nach Kritiklosigkeit. @Walter: Weißt Du was Du damit sagst ? Du eröffnest eine neue Trainerdiskussion. Es ist doch ganz einfach, wenn Pal sich vor dem Spiel hinstellt und einen Sieg fordert und nach dem Spiel auf allen Kanälen sagt, die zweite Halbzeit "ging so", was ja nichts anderes als 4 minus bedeutet, und die erste Halbzeit war ein Flop, was sollen denn dann die Fans sagen ? Alles o .k. ? Oder kann ja mal vorkommen ? Oder Werder hat eine der besten Mannschaften der Liga ? Oder der Gegner hat ja auch 11 Spieler auf dem Platz ? Alles das was hier diesebzüglich an Scheinwänden gegen Kritik gebracht wurde bedeutet doch nur, dass diese Foristen Pals Äußerungen für Humbug erklären, für belangloses Geplapper. Wenn Werder so stark ist, wie kann unser Trainer denn dann da den Sieg fordern ? Und wenn es so selbstverständlich ist, dass wir da nicht gewinnen, wieso fordert er dann von seiner Mannschaft drei Punkte ? Das solltet Ihr Euch mal fragen, anstatt die Forisrten anzugehen, die hier jetzt kritsich auftreten. Nein das ist ein niveauloses HickHack von rechts gegen links. Ich denke wir sollten uns einig sein, das war gestren ein schlechtes Spiel von uns. Ein beängstigend schlechtes. Und wir sollten mal überlegen warum es so schlecht war. Dafür muss es ja Gründe geben. Mit Duda, Lazaro, Selke, Maier und Kalou hatten wir die Creme de la Creme unserer Offensive auf dem Platz. Also, warum nochmal haben wir da keine Sonne gesehen ?
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon Schönwetterfan » Sonntag 28. Januar 2018, 16:07

Walter hat geschrieben:[...] Wir hier sind ein Teil der Öffentlichkeit, aber das interessiert Euch bei eurer privaten Frustbewältigung nicht.

Positiv schreiben:
Hertha hat in einem eher schwachen Spiel durch hervorragende Einzelleistungen von Kraft und in der Schlußminute Jordan einen Punkt mit an die Spree genommen. Dieser Punkt läßt den Abstand zum Tabellenende konstant bleiben und eröffnet weiter die Möglichkeiten auch noch nach oben zu schauen.

Aber so was werde ich hier wohl nie zu lesen bekommen - außer ich schreibe es selber. ;)

Ich weiß nicht, ob der Eindruck vom Fernsehen richtig war. Aber es schien mir so, dass nicht nur die Mannschaft von Bremen gestern extremen Einsatz gezeigt hat, sondern auch deren Publikum gestern alles für den Erfolg getan hat und ihre Mannschaft unbedingt unterstützt hat. Und das, obwohl es sicher nicht so läuft, wie man es sich vielleicht vor der Saison vorgestellt hat.
Wie es im Werder-Bremen-Forum aussieht, weiß ich nicht. Aber wenn die Vorzeichen gestern andersrum gewesen wären und wir hätten mit 16 Punkten Bremen empfangen, weiß ich genau, was schon vor dem Spiel von einigen aus hier losgewesen wäre. Mit Unterstützung und positivem Denken hätte es wahrscheinlich eher weniger zu tun gehabt.

Ansonsten, so wie es herthamichi schon richtig gesagt hat: Es kann abgesehen von Bayern in dieser Liga mehr oder weniger eben jeder jeden schlagen. Und vielleicht ist da momentan ein Spiel gegen die Mannschaften ganz hinten, für die es schon jetzt um alles geht, schwerer als ein Spiel gegen den Tabellenelften.

Alex
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon herthamichi » Sonntag 28. Januar 2018, 16:48

tomnoah hat geschrieben:Das Shärftse nach diesem Spiel ist ja die Forderung nach Kritiklosigkeit. @Walter: Weißt Du was Du damit sagst ? Du eröffnest eine neue Trainerdiskussion. Es ist doch ganz einfach, wenn Pal sich vor dem Spiel hinstellt und einen Sieg fordert und nach dem Spiel auf allen Kanälen sagt, die zweite Halbzeit "ging so", was ja nichts anderes als 4 minus bedeutet, und die erste Halbzeit war ein Flop, was sollen denn dann die Fans sagen ? Alles o .k. ? Oder kann ja mal vorkommen ? Oder Werder hat eine der besten Mannschaften der Liga ? Oder der Gegner hat ja auch 11 Spieler auf dem Platz ? Alles das was hier diesebzüglich an Scheinwänden gegen Kritik gebracht wurde bedeutet doch nur, dass diese Foristen Pals Äußerungen für Humbug erklären, für belangloses Geplapper. Wenn Werder so stark ist, wie kann unser Trainer denn dann da den Sieg fordern ? Und wenn es so selbstverständlich ist, dass wir da nicht gewinnen, wieso fordert er dann von seiner Mannschaft drei Punkte ? Das solltet Ihr Euch mal fragen, anstatt die Forisrten anzugehen, die hier jetzt kritsich auftreten. Nein das ist ein niveauloses HickHack von rechts gegen links. Ich denke wir sollten uns einig sein, das war gestren ein schlechtes Spiel von uns. Ein beängstigend schlechtes. Und wir sollten mal überlegen warum es so schlecht war. Dafür muss es ja Gründe geben. Mit Duda, Lazaro, Selke, Maier und Kalou hatten wir die Creme de la Creme unserer Offensive auf dem Platz. Also, warum nochmal haben wir da keine Sonne gesehen ?


Mal ehrlich, soll sich der Trainer vor dem Spiel hinstellen und sagen, wir wollen hier maximal einen Punkt holen,
aber auf keinen Fall mehr?. Ein Trainer, der sowas sagen würde, ist wohl sofort seinen Job los. Das Geplapper
aller Bundesliga - Trainer vor einem Spiel kennt man doch und die Wahrheit zeigt sich dann immer auf dem Platz.

Ich habe dieses Spiel mutig auf Remis getippt und was ich gesehen habe, entsprach zumindest in der 2. Halbzeit
meiner Erwartungshaltung für ein Auswärtsspiel speziell in Bremen. Hertha fällt vom Ergebnis her nicht aus dem Rahmen,
sondern holt genau so wie Mainz und Hoffenheim dort einen Punkt. Die Creme de la Creme unserer Offensive
wird vermutlich etwas überschätzt und wird wohl eher in Heimspielen in der Lage sein, mal was zu reißen.

Einige scheinen hier doch eine hohe Erwartungshaltung an dieses Spiel geknüpft zu haben, die ich als regelmäßig
Hertha und die anderen Vereine sehender Zuschauer realistischerweise einfach nicht habe.

Übrigens @AK54: Ich fand das im Gegenteil sehr erstaunlich wie viele der langen Bälle von Kraft auch bei einem
Hertha - Spieler ankamen. Früher hatte er da eine viel schlechtere Quote. Was die Hertha - Spieler dann daraus gemacht
haben, ist natürlich eine andere Frage. Die Bälle wurden oft auch aus der Bedrägnis heraus gespielt, von daher war
schnörkellos das Ding weg hauen genau das Richtige.
herthamichi
 
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon Cancun » Sonntag 28. Januar 2018, 17:15

herthamichi hat geschrieben:
Cancun hat geschrieben:
herthamichi hat geschrieben:@emanzi: Fußball läßt sich in dieser Bundesliga leider nicht über Tabellenplätze und Erwartungshaltungen definieren.
Die Bayern spielen in einer eigenen Liga; sie gönnen sich zeitweise eine Winter - Tiefschlaf - Phase, sind aber jederzeit
in der Lage innerhalb eines Spieles aus dieser kurzfristig wieder aufzuwachen. Für den Rest der Liga sieht das anders aus:

Dort ist vielmehr jedes Spiel ein eigenes Projekt - egal wie ansehnlich oder unansehnlich das eigentlich ist - es zählen
unterm Strich nur die erreichten oder unerreichten Punkte und da kann jeder jeden schlagen. So ist die Bundesliga
und Hertha macht auch gerade gegen stärker eingeschätzte Mannschaften nicht automatisch die schlechtere
Figur, vielmehr ist da alles offen. Es gibt keinen Grund für Deine permanenten Unken - Rufe, die mir langsam
zwanghaft erscheinen. :roll:

Edit: Ansonsten lerne bitte mal korrekt die Zitierfunktion dieses Forums zu benutzen. Danke!. ;)


Dann möchte ich mal ein neues Projekt sehen. Ich sehe immer den gleichen Mist. Auf unentschieden spielen und vorne hilft der liebe Gott. Es gibt bei dieser Mannschaft keine Entwicklung.Mir tun die Spieler leid, die fußballerisch ganz gut sind. Mir ist die Meinung von Emanzi lieber als die Propagandatöne, die man von einigen hier liest. Da wird Stuttgart als Heimübermannschaft dargestellt. Wenn man aber sich mal anschaut gegen wen Stuttgart bisher seine Heimspiele gewonnen hat, dann wundert einen das nicht. Ich habe heute keine Linie gesehen. Vielleicht mal 5-10 Minuten in der 2. Hz. Und Ibi kann man nun wirklich keinen Vorwurf machen. Wenn man pro Spiel nur 1-2Chancen hat... wo soll da die Sicherheit her kommen ?


Dann möchte ich mal auf die Meinung verweisen, die ich glaube, thommy hier schon irgendwo geäußert hatte.
Auf dem Platz stehen elf andere Gegenspieler. Im Normalfall sind das im Regelfall keine fußballerischen Analphabeten.
Wenn die Qualität der Gegenspieler hoch ist, läßt sich oftmals von einer geplanten Taktik gar nicht mehr sprechen,
weil sich die eigenen Qualitäten irgendwo im Spiel gegen den den Gegner auflösen. Vom Trainer - Team so geplant,
ist das keinesfalls, vielleicht aber eher eine Frage des großen Geldbeutels, den Hertha eher nicht hat.

Ich glaube das Hertha aus seinen begrenzten Möglichkeiten derzeit das Beste heraus holt. Wenn ich an Aufstellungen und Einwechselungen mal wieder Kritik üben will, werde ich mich schon äußern.

Ja klar stehen da immer 11 Gegner auf dem Platz, und ? Die Aufgabe ist es eben seine Philosophie durchzusetzen. Und Dardais Philosophie scheint es zu sein, so viele Punkte wie möglich durch Unentschieden zu holen. Das kann aber eben nach hinten los gehen, wenn man die vormals knapp gewonnenen Spiele eben diese Saison knapp verliert. Siehst Du das denn nicht wie limitiert Hertha spielerisch ist. Da brauch eine Mannschaft nur konsequent pressen und der Ball wird immer wieder zum Torwart zurückgespielt, der dann den Ball volle Möhre nach vorne drescht. Das ist doch keine Taktik. Das ist Glücksspiel.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon Cancun » Sonntag 28. Januar 2018, 17:18

herthamichi hat geschrieben:
Cancun hat geschrieben:Mit Kruse zu stark ? 16 Tore in 20 Spielen. Wahnsinn dieses Offensivfeuerwerk von Bremen.


Was soll der Blödsinn?. Kruse hatte 4 Tore gemacht und 5 Tor - Vorlagen und fiel wegen Schlüsselbeinbruch
und Adduktorenbeschwerden lange aus. Auch wenn es Dir nicht gefällt, die Bremer haben eine starke Mannschaft,
die aktuell sicher auch unter dem Ausfall von Fin Bartels leidet.

Ist das jetzt Satire ? Fin Bartels, wer kennt ihn nicht? Den Tausendsassa, der ständig Spiele umbiegt, der vermeintliche Star der Nationalelf.
Lass mich raten wer noch eigentlich besser ist als der Taballenplatz: HSV, Köln, Mainz, Stuttgart....
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon Cancun » Sonntag 28. Januar 2018, 17:25

Mclevor hat geschrieben:
Walter hat geschrieben:In der Tabelle gibt´s eine Stagnation. die befürchtete Postion jenseits von Gut und Böse stabilisiert sich.



iuch versteh hier die leute nicht. stehen wir unten drin, wird gemeckert (zu recht), qualifizieren wir uns für die euro league wird gemeckert, weil 3-fach belastung (siehe letzte saison), sind wir im grauen mittelfeld, wird gemeckert, weil langweilig. was wollen wir eigentlich?


Es wurde damals nicht gemeckert wegen der EL -Quali, sondern 1. hat man die direkte Teilnahme vergeigt, was 2 Spiele weniger bedeutet hätte und 2. hat man die saison vorher die CL verdaddelt. Einnahmen CL mit 0 Punkten = 12 Mio. Einnahmen garantiert. EL mit Erreichen des Endspiels= ca. 12 Mio. Euro. Du siehst den Unterschied ? Viele haben gesehen, dass die Mehrbelastung bei dem doch qualitativ dünn besetztem Kader zu Problemen führen wird.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon herthamichi » Sonntag 28. Januar 2018, 17:29

Cancun hat geschrieben:
herthamichi hat geschrieben:
Cancun hat geschrieben:Mit Kruse zu stark ? 16 Tore in 20 Spielen. Wahnsinn dieses Offensivfeuerwerk von Bremen.


Was soll der Blödsinn?. Kruse hatte 4 Tore gemacht und 5 Tor - Vorlagen und fiel wegen Schlüsselbeinbruch
und Adduktorenbeschwerden lange aus. Auch wenn es Dir nicht gefällt, die Bremer haben eine starke Mannschaft,
die aktuell sicher auch unter dem Ausfall von Fin Bartels leidet.

Ist das jetzt Satire ? Fin Bartels, wer kennt ihn nicht? Den Tausendsassa, der ständig Spiele umbiegt, der vermeintliche Star der Nationalelf.
Lass mich raten wer noch eigentlich besser ist als der Taballenplatz: HSV, Köln, Mainz, Stuttgart....


Die Bremer haben mit Sicherheit eine stärkere Mannschaft als die Stuttgarter - selbst wenn man das in der Tabelle noch nicht sieht.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon Cancun » Sonntag 28. Januar 2018, 17:30

arno85 hat geschrieben:
emanzi hat geschrieben:
Was sagte Matthäus...;" Die Spielstärke von Hertha ist eher das Spiel zu zerstören und nicht das Offensivspiel. !"



Naja wenn der große Fußballphilosoph und Taktikfuchs Matthäus das sagt muss es ja so sein. Hertha hat durchaus bewiesen - auch dieses Jahr - dass auch spielerisch Mittel gegen den Gegner gefunden werden können. Wenn du zum Beispiel an Leverkusen denkst, die Bayern und so weiter waren das durchaus Demonstrationen von Spielkultur. Das Problem ist eher, dass diese Leistung nicht über 90 Minuten gezeigt wird sondern sehr gern nur bis zum Führungstor.

Du sagst 2 Torschüsse und ein Punkt sind zu wenig gegen Bremen. Ich sage das sind 2 Schüsse und ein Punkt mehr als wie letztes Jahr. Schön reden braucht man die Leistung nicht, aber überraschend kam das jetzt nicht, wenn man Herthas historie in Bremen kennt.

Jetzt muss halt doch mal wieder ein Auswärtsdreier her um die Gemüter zu beruhigen. Zum Glück fahren wir ja nur nach Leverkusen und München. Einer der beiden taugt sicherlich als Aufbaugegner

Ich verstehe immer nicht was das soll mit dem: In den letzten Jahren hat man nicht gewonnen in Bremen.
Ist das eingebrannt in den Hirnen oder Genen ? Viele Bremer Spieler haben letztes Jahr gegen uns gar nicht gespielt. Und einige der Herthaspieler auch nicht für Hertha gegen Bremen. Mein Gott, das sind Profis und keine Psychos.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon Cancun » Sonntag 28. Januar 2018, 17:33

Walter hat geschrieben:
emanzi hat geschrieben:
Auch im Net liest man kaum noch etwas positives von den Fans. Es gibt unter dem Strich nur noch wenige, die Pal die Stange halten. Die Enttäuschung ist groß.



Na dann solltest Du Dir mal an die eigene Nase fassen - und einige Andere hier auch. Wer ständig nur gegen den Trainer, die Mannschaft, das Management anschreibt muß sich nicht wundern dass ein negatives Bild für Außenstehende dabei rauskommt. Wir hier sind ein Teil der Öffentlichkeit, aber das interessiert Euch bei eurer privaten Frustbewältigung nicht. Positiv schreiben:

Hertha hat in einem eher schwachen Spiel durch hervorragende Einzelleistungen von Kraft und in der Schlußminute Jordan einen Punkt mit an die Spree genommen. Dieser Punkt läßt den Abstand zum Tabellenende konstant bleiben und eröffnet weiter die Möglichkeiten auch noch nach oben zu schauen.

Aber so was werde ich hier wohl nie zu lesen bekommen - außer ich schreibe es selber. ;)


Das ist Quatsch mit Soße. Was wir hier im Forum schreiben interessiert den Rest von Berlin und Deutschland nicht die Bohne. Wie sie spielen sieht man aber im Fernsehen. Das ist entscheidend Hauptstadtclub mit großer Klappe, aber nischt dahinter. Eben Berliner.
Das ist das was ich hier höre 600 km von der Heimat entfernt.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon herthamichi » Sonntag 28. Januar 2018, 17:42

Cancun hat geschrieben:
arno85 hat geschrieben:
emanzi hat geschrieben:
Was sagte Matthäus...;" Die Spielstärke von Hertha ist eher das Spiel zu zerstören und nicht das Offensivspiel. !"



Naja wenn der große Fußballphilosoph und Taktikfuchs Matthäus das sagt muss es ja so sein. Hertha hat durchaus bewiesen - auch dieses Jahr - dass auch spielerisch Mittel gegen den Gegner gefunden werden können. Wenn du zum Beispiel an Leverkusen denkst, die Bayern und so weiter waren das durchaus Demonstrationen von Spielkultur. Das Problem ist eher, dass diese Leistung nicht über 90 Minuten gezeigt wird sondern sehr gern nur bis zum Führungstor.

Du sagst 2 Torschüsse und ein Punkt sind zu wenig gegen Bremen. Ich sage das sind 2 Schüsse und ein Punkt mehr als wie letztes Jahr. Schön reden braucht man die Leistung nicht, aber überraschend kam das jetzt nicht, wenn man Herthas historie in Bremen kennt.

Jetzt muss halt doch mal wieder ein Auswärtsdreier her um die Gemüter zu beruhigen. Zum Glück fahren wir ja nur nach Leverkusen und München. Einer der beiden taugt sicherlich als Aufbaugegner


Ich verstehe immer nicht was das soll mit dem: In den letzten Jahren hat man nicht gewonnen in Bremen.
Ist das eingebrannt in den Hirnen oder Genen ? Viele Bremer Spieler haben letztes Jahr gegen uns gar nicht gespielt. Und einige der Herthaspieler auch nicht für Hertha gegen Bremen. Mein Gott, das sind Profis und keine Psychos.


Es geht nicht um einzelne Spieler. Vielmehr ist das was athmosphärisches. Hertha galt in der Vergangenheit auch mal als ausgesprochen heimstark. Woran lag das wohl?.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon rustneil » Sonntag 28. Januar 2018, 17:53

herthamichi hat geschrieben:
tomnoah hat geschrieben:Das Shärftse nach diesem Spiel ist ja die Forderung nach Kritiklosigkeit. @Walter: Weißt Du was Du damit sagst ? Du eröffnest eine neue Trainerdiskussion. Es ist doch ganz einfach, wenn Pal sich vor dem Spiel hinstellt und einen Sieg fordert und nach dem Spiel auf allen Kanälen sagt, die zweite Halbzeit "ging so", was ja nichts anderes als 4 minus bedeutet, und die erste Halbzeit war ein Flop, was sollen denn dann die Fans sagen ? Alles o .k. ? Oder kann ja mal vorkommen ? Oder Werder hat eine der besten Mannschaften der Liga ? Oder der Gegner hat ja auch 11 Spieler auf dem Platz ? Alles das was hier diesebzüglich an Scheinwänden gegen Kritik gebracht wurde bedeutet doch nur, dass diese Foristen Pals Äußerungen für Humbug erklären, für belangloses Geplapper. Wenn Werder so stark ist, wie kann unser Trainer denn dann da den Sieg fordern ? Und wenn es so selbstverständlich ist, dass wir da nicht gewinnen, wieso fordert er dann von seiner Mannschaft drei Punkte ? Das solltet Ihr Euch mal fragen, anstatt die Forisrten anzugehen, die hier jetzt kritsich auftreten. Nein das ist ein niveauloses HickHack von rechts gegen links. Ich denke wir sollten uns einig sein, das war gestren ein schlechtes Spiel von uns. Ein beängstigend schlechtes. Und wir sollten mal überlegen warum es so schlecht war. Dafür muss es ja Gründe geben. Mit Duda, Lazaro, Selke, Maier und Kalou hatten wir die Creme de la Creme unserer Offensive auf dem Platz. Also, warum nochmal haben wir da keine Sonne gesehen ?


Mal ehrlich, soll sich der Trainer vor dem Spiel hinstellen und sagen, wir wollen hier maximal einen Punkt holen,
aber auf keinen Fall mehr?. Ein Trainer, der sowas sagen würde, ist wohl sofort seinen Job los. Das Geplapper
aller Bundesliga - Trainer vor einem Spiel kennt man doch und die Wahrheit zeigt sich dann immer auf dem Platz.

Ich habe dieses Spiel mutig auf Remis getippt und was ich gesehen habe, entsprach zumindest in der 2. Halbzeit
meiner Erwartungshaltung für ein Auswärtsspiel speziell in Bremen. Hertha fällt vom Ergebnis her nicht aus dem Rahmen,
sondern holt genau so wie Mainz und Hoffenheim dort einen Punkt. Die Creme de la Creme unserer Offensive
wird vermutlich etwas überschätzt und wird wohl eher in Heimspielen in der Lage sein, mal was zu reißen.

Einige scheinen hier doch eine hohe Erwartungshaltung an dieses Spiel geknüpft zu haben, die ich als regelmäßig
Hertha und die anderen Vereine sehender Zuschauer realistischerweise einfach nicht habe.

Übrigens @AK54: Ich fand das im Gegenteil sehr erstaunlich wie viele der langen Bälle von Kraft auch bei einem
Hertha - Spieler ankamen. Früher hatte er da eine viel schlechtere Quote. Was die Hertha - Spieler dann daraus gemacht
haben, ist natürlich eine andere Frage. Die Bälle wurden oft auch aus der Bedrägnis heraus gespielt, von daher war
schnörkellos das Ding weg hauen genau das Richtige.


Wieso soll die Offensive zuhause mehr reißen als in der Fremde?
Erkläre mir das mal. Unser Spiel ist ausschließlich auf die Defensive ausgerichtet. Dort stehen wir - "Taktik" Dardai - immer in der Überzahl, der 10-er ist ständig überfordert, da er gleichzeitig die Schnittstelle für die Offensive darstellt, genauso aber auch nach hinten mitarbeiten muss. Selbst der Mittelstürmer übernimmt Defensivaufgaben am eigenen 16-er. Zusätzlich werden die 6-er ständig hinter die Innenverteidiger gezogen. Ergebnis: bei einer Balleroberung fehlen uns in der Offensivbewegung die Anspielstationen. Ergo wird wieder nach hinten gespielt und entweder drischt dann Rune oder Kraft die Kugel nach vorn oder das Spiel wird über X-Stationen in die Breite gezogen was Pal dann wieder fälschlicherweise als Ballbesitzfußball auslegt. Hinzu kommt unsere miserable Passquote, die vom Ansatz her somit kaum ein ambitioniertes Offensivspiel zuläßt. Da nützen uns auch die schnellen Außen nichts, um mal wirklich auf die Grundlinie in den Rücken der gegnerischen Abwehr zu gelangen. Somit kreiieren wir pro Spiel maximal drei bis vier Chancen, die dann auch genutzt werden müssen um zum Erfolg zu kommen. Geht uns die Effektivität verloren, haben wir keine Chance, Punkte zu holen. Das ist ein Ritt auf des Messers Schneide. Da wir auf dem eigenen Geläuf wie auch auf fremden Plätzen (mit der Ausnahme von Leipzig vielleicht, da war die "taktische" Ausrichtung auf Grund des frühen Platzverweises ja eh über den Haufen geworfen, der Rest war "Palastrevolution") so spielen wie oben beschrieben, sehe ich keinen Unterschied, wo und wann unsere "Offensive" etwas reißen wird oder nicht.
Zuletzt geändert von rustneil am Sonntag 28. Januar 2018, 18:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon herthamichi » Sonntag 28. Januar 2018, 18:06

Cancun hat geschrieben:Ja klar stehen da immer 11 Gegner auf dem Platz, und ? Die Aufgabe ist es eben seine Philosophie durchzusetzen. Und Dardais Philosophie scheint es zu sein, so viele Punkte wie möglich durch Unentschieden zu holen. Das kann aber eben nach hinten los gehen, wenn man die vormals knapp gewonnenen Spiele eben diese Saison knapp verliert. Siehst Du das denn nicht wie limitiert Hertha spielerisch ist. Da brauch eine Mannschaft nur konsequent pressen und der Ball wird immer wieder zum Torwart zurückgespielt, der dann den Ball volle Möhre nach vorne drescht. Das ist doch keine Taktik. Das ist Glücksspiel.


Was ich sehe sind unterschiedliche Spiele. Hertha hat in dieser Saison auch schon gute Spiele hingelegt. Es gibt die
alte schlechte Hertha und die neue gute Hertha. Ich bewerte das, was ich sehe. Aber ich schreibe hier nicht immer
wieder stereotyp die selbe Kritik, die wie vom Tonband abgespielt wirkt und bei der ich mich fragen muß, ob diese Kritiker da
überhaupt hin geschaut haben.

Im Falle des Bremen - Spieles kann man auch Kritik üben. Nur (für mich?) lag diese Leistung aber genau innerhalb meines
Erwartungshorizontes.
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Re: 20. Spieltag: Werder Bremen - Hertha BSC

Beitragvon herthamichi » Sonntag 28. Januar 2018, 18:23

rustneil hat geschrieben:
herthamichi hat geschrieben:
tomnoah hat geschrieben:Das Shärftse nach diesem Spiel ist ja die Forderung nach Kritiklosigkeit. @Walter: Weißt Du was Du damit sagst ? Du eröffnest eine neue Trainerdiskussion. Es ist doch ganz einfach, wenn Pal sich vor dem Spiel hinstellt und einen Sieg fordert und nach dem Spiel auf allen Kanälen sagt, die zweite Halbzeit "ging so", was ja nichts anderes als 4 minus bedeutet, und die erste Halbzeit war ein Flop, was sollen denn dann die Fans sagen ? Alles o .k. ? Oder kann ja mal vorkommen ? Oder Werder hat eine der besten Mannschaften der Liga ? Oder der Gegner hat ja auch 11 Spieler auf dem Platz ? Alles das was hier diesebzüglich an Scheinwänden gegen Kritik gebracht wurde bedeutet doch nur, dass diese Foristen Pals Äußerungen für Humbug erklären, für belangloses Geplapper. Wenn Werder so stark ist, wie kann unser Trainer denn dann da den Sieg fordern ? Und wenn es so selbstverständlich ist, dass wir da nicht gewinnen, wieso fordert er dann von seiner Mannschaft drei Punkte ? Das solltet Ihr Euch mal fragen, anstatt die Forisrten anzugehen, die hier jetzt kritsich auftreten. Nein das ist ein niveauloses HickHack von rechts gegen links. Ich denke wir sollten uns einig sein, das war gestren ein schlechtes Spiel von uns. Ein beängstigend schlechtes. Und wir sollten mal überlegen warum es so schlecht war. Dafür muss es ja Gründe geben. Mit Duda, Lazaro, Selke, Maier und Kalou hatten wir die Creme de la Creme unserer Offensive auf dem Platz. Also, warum nochmal haben wir da keine Sonne gesehen ?


Mal ehrlich, soll sich der Trainer vor dem Spiel hinstellen und sagen, wir wollen hier maximal einen Punkt holen,
aber auf keinen Fall mehr?. Ein Trainer, der sowas sagen würde, ist wohl sofort seinen Job los. Das Geplapper
aller Bundesliga - Trainer vor einem Spiel kennt man doch und die Wahrheit zeigt sich dann immer auf dem Platz.

Ich habe dieses Spiel mutig auf Remis getippt und was ich gesehen habe, entsprach zumindest in der 2. Halbzeit
meiner Erwartungshaltung für ein Auswärtsspiel speziell in Bremen. Hertha fällt vom Ergebnis her nicht aus dem Rahmen,
sondern holt genau so wie Mainz und Hoffenheim dort einen Punkt. Die Creme de la Creme unserer Offensive
wird vermutlich etwas überschätzt und wird wohl eher in Heimspielen in der Lage sein, mal was zu reißen.

Einige scheinen hier doch eine hohe Erwartungshaltung an dieses Spiel geknüpft zu haben, die ich als regelmäßig
Hertha und die anderen Vereine sehender Zuschauer realistischerweise einfach nicht habe.

Übrigens @AK54: Ich fand das im Gegenteil sehr erstaunlich wie viele der langen Bälle von Kraft auch bei einem
Hertha - Spieler ankamen. Früher hatte er da eine viel schlechtere Quote. Was die Hertha - Spieler dann daraus gemacht
haben, ist natürlich eine andere Frage. Die Bälle wurden oft auch aus der Bedrägnis heraus gespielt, von daher war
schnörkellos das Ding weg hauen genau das Richtige.


Wieso soll die Offensive zuhause mehr reißen als in der Fremde?
Erkläre mir das mal. Unser Spiel ist ausschließlich auf die Defensive ausgerichtet. Dort stehen wir - "Taktik" Dardai - immer in der Überzahl, der 10-er ist ständig überfordert, da er gleichzeitig die Schnittstelle für die Offensive darstellt, genauso aber auch nach hinten mitarbeiten muss. Selbst der Mittelstürmer übernimmt Defensivaufgaben am eigenen 16-er. Zusätzlich werden die 6-er ständig hinter die Innenverteidiger gezogen. Ergebnis: bei einer Balleroberung fehlen uns in der Offensivbewegung die Anspielstationen. Ergo wird wieder nach hinten gespielt und entweder drischt dann Rune oder Kraft die Kugel nach vorn oder das Spiel wird über X-Stationen in die Breite gezogen was Pal dann wieder fälschlicherweise als Ballbesitzfußball auslegt. Hinzu kommt unsere miserable Passquote, die vom Ansatz her somit kaum ein ambitioniertes Offensivspiel zuläßt. Da nützen uns auch die schnellen Außen nichts, um mal wirklich auf die Grundlinie in den Rücken der gegnerischen Abwehr zu gelangen. Somit kreiieren wir pro Spiel maximal drei bis vier Chancen, die dann auch genutzt werden müssen um zum Erfolg zu kommen. Geht uns die Effektivität verloren, haben wir keine Chance, Punkte zu holen. Das ist ein Ritt auf des Messers Schneide. Da wir auf dem eigenen Geläuf wie auch auf fremden Plätzen (mit der Ausnahme von Leipzig vielleicht, da war die "taktische" Ausrichtung auf Grund des frühen Platzverweises ja eh über den Haufen geworfen, der Rest war "Palastrevolution") so spielen wie oben beschrieben, sehe ich keinen Unterschied, wo und wann unsere "Offensive" etwas reißen wird oder nicht.


Wir haben in dieser Saison ja wohl auch ein paar Heimspiele gewonnen. Mit der permanenten Aufstellung von Maier
soll wohl generell neuer Schwung ins Mittelfeld kommen. Allerdings sieht sowohl er sich wie auch Duda zu sehr ins
Defensiv - Spiel eingebunden, selbst Lazaro muß nach hinten arbeiten. Wie man da generell den Bock umstoßen kann
in Richtung mehr Offensive, weiß ich nicht. An den Spielertypen scheint es ja nicht zu liegen.
herthamichi
 
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