23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon herthamichi » Sonntag 18. Februar 2018, 03:27

Cancun hat geschrieben:
herthamichi hat geschrieben:
Walter hat geschrieben:"
Ein zweiter Aspekt scheint mir zu sein was ZD zum Teil geschrieben hat. Gegen Gegner wie Mainz muß man kämpferisch gegenhalten. Da waren die Zweikampfwerte gestern nach meiner Einschätzung zu schwach.


Nach meiner Einschätzung und gesehen wurden gestern auch die Zweikämpfe zu schwach gestaltet. Das wollte ich
gestern schon schreiben, doch dann überraschte mich der Spielbericht des Kicker:

Hertha - Mainz

Passquote 77% : 61%

Ballbesitz 67% : 33%

Zweikampfquote 54% : 46%

Man kann offenbar seinen eigenen Augen nicht mehr trauen. :roll: :?


https://www.google.de/amp/s/amp.focus.d ... 70810.html
Klar wenn man ständig hinten rum spielt und wie Skjelbred ständig 5m- Pässe spielt, hat man eine gute Passquote.


Danke für diesen Link. :!: Ich hatte in der Woche beim Spiel Real - Paris mal besonders die Augen auf Toni Kroos
gerichtet und mir angesehen, was er eigentlich macht. Nur einmal war er vorne und schaffte einen halbherzigen
Abschluss auf´s Tor. Der Mann steht da einfach nur rum, bewegt sich weder richtig nach vorne, noch erlaubt es ihm seine
Aura sich nach hinten zu bewegen, also in der Defensive auszuhelfen.

Die Pässe sind Rückpässe, Querpässe oder nur leichte Vorwärtspässe, aber hochgradig passsicher gespielt. . Die Drecks - Laufarbeit müßen da bei Real andere Spieler machen. Mich erinnert er fatal an diesen ehemaligen Stehgeiger der deutschen Nationalmannschaft, nämlich diesen heutigen Sky - Experten Dietmar Hamann.

In den letzten Monaten war auch schon bei Real Kritik an seiner Spielweise zu vernehmen. Bei Real scheint man
trotzdem einen solchen "ordneten" Spielercharakter zu brauchen. Aber Jogi Löw könnte bei den Gegnern auf die
er bei der WM treffen wird, eine böse Überraschung erleben, denn manche Nationalmannschaften sind nicht so
gestrickt, dass sie sich solch einen "Stehgeiger" wie damals Hamann leisten können. Wenn einer nicht läuft,
hat man im Normalfall schon verloren. Was bei Real noch einermaßen funktioniert, ist nicht die Welt.
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon herthamichi » Sonntag 18. Februar 2018, 04:00

Zauberdrachin hat geschrieben:
michi, das Problem war nicht die Aufstellung dieser drei, sondern wie schon erwähnt, dass einer da was spielte was er in solch Form gar nicht sollte. Auf den haut Dardai auch nicht öffentlich drauf, weil vom Typ her sensibel. Würde mich schwer wundern wenn ich da falsch liege.

Das mit dem Infekt ist mir durchgegangen, weiß nicht ob das was an der Aufstellung geändert hätte wenn kein Infekt.



Das ist ja alles sehr interessant. Ähem, wenn man dann noch freundlicherweise erfahren könnte, wer dieser sensibele Typ
ist?. ;) :lol: :mrgreen:
herthamichi
 
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon Zauberdrachin » Sonntag 18. Februar 2018, 05:20

Es scheint an der Sichtweise zu liegen ob wer Stehgeiger oder Dirigent ist. Gibt wohl wie immer zwei Meinungen. ;)
Der dirigiert das Tempo ... der anderen. Wie ein Dirigent beim Orchester wo sich viele ja auch fragen warum denen so viel Bedeutung beigemessen wird.

Wenn einer wenig läuft und eben mehr dirigiert bekommst dann Probleme und es gibt auch Kritik am Dirigenten, wenn noch einer im Team ist der wenig läuft, was nunmehr auf Ronaldo zutrifft. Bei Kroos stimmen aber immer noch die Scorerpunkte.
Er ist nach wie vor absoluter Stammspieler.

Und um Dich mal zu ergänzen, er holte den wichtigen Elfer raus, der in der 45. Minute zum wichtgen Ausgleich führte.
Danach war die Truppe voll in der Spur, da braucht er dann nicht mehr so viel tun angesichts deren Besetzung die die haben.

Man kann es auch anders ausdrücken mit dem Tempo. So wie PSG begann wollten die Dauerhochgeschwindigkeit. Tja, das bremst man dann soft mal immer weiter aus und bestimmt (auch durch Kommandos?) das Tempo so wie es für die eigene Elf gut ist.
Was das angeht ist er ein genialer Spieler!

Und Hamann ist definitiv Experte und es wird immer diejenigen geben die fragen warum solche Spieler so wichtig sind.
Ein Konzert von individuellen Stars zur Mannschaft zu ordnen ... und das schaff erstmal bei Stars.
Es scheint mir allerdings so, als wären die die ganze Saison schon nur darauf fixiert, die CL noch ein drittes Mal nacheinander zu gewinnen, weshalb sie in der Liga oft unkonzentriert sind, was den Fans natürlich gar nicht passt, wenn Real frühzeitig so ganz aus dem Titelrennen ist.

Real wird sich in der nächsten Saison in vielen Spielen entscheiden müssen ... entweder Kroos oder Ronaldo in der Startelf. Auf Dauer hält zwei so wenig Laufende kein Team erfolgreich aus.

Überlege mal was das für eine Mannschaft bedeutet wenn ein Spieler keinen einzigen Fehlpass spielt. Es bedeutet Ballkontrolle, Verschnaufpause, man kann ne Idee entwickeln, etc.

Es gab ja noch einen Spieler ... dem Weltklasse attestiert wurde und der an sich irgendwie mit zunehmenden Alter besonders nur noch den Aktionsradius eines Bierdeckels hatte ... Pirlo. Aber alle wussten, wenn der mal n Schritt macht um anspielbar zu sein, hat der ne geile Idee. Es gab Spiele, da fiel er nur zweimal auf, beides die Vorlagen zum 2:0.

All diese Spieler funktionieren nur, wenn sie anerkannt sind und ... auch scoren!

----
Nehmen wir doch mal unseren, ich sag mal Mister 80-85% Passquote-Skjelbred.
13/14 ... 2 Tore/ 7 Vorlagen
14/15 und 15/16 je 2 Vorlagen
16/17 und auch diese Saison bisher niente.
Wenn er dann Fehlpässe macht sind das für die Mannschaft meistens heftige Situationen, da in Vorwärtsbewegung waren.
Auf einem Weg, der weiter nach oben führen soll fällst da irgendwann aus der Elf raus ....

-----

Man kann sich viele Dinge anschauen wenn man z.B. Unterschiede zur Vorsaison feststellen will.
Wir hatten letzte Saison nach dem 23. Spieltag:
- eine Niederlage mehr als diese Saison!
- genau so viel Tore geschossen, 30
- 5 Remis weniger, dafür 4 Siege mehr, also 7 Punkte mehr
- 5 Tore weniger kassiert
- wir waren mit 37 Punkten 5., vier Punkte hinterm 4. und vier Punkte vorm 7. (der Reliplatz hatte übrigens wie diese Saison 23 Punkte und es waren auch 2 Klubs)
- diese Saison mit 37 Punkten 4. bis evtl. 6., max 4 Punkte Rückstand auf Platz 2 (!) und fünf Punkte vor 7.

Es waren da auch nicht mehr schöne Spiele dabei, nur wir haben halt mehr Kampf- und Krampfspiele gewonnen.

Schaut man auf die Endtabelle letzte Saison zeigten sich am 23. Spieltag die Tendenzen bereits recht klar, davon kann man diese Saison auch ausgehen.
Der Reliplatz lief am Ende mit 37 Punkten ein, den einer der beiden mit 23 Punkten am 23. Spieltag einnahm.
Einer grub sich von unten durch die Tabelle hoch, das war Bremen. Alle die international tätig waren versackten im Mittelfeld (außer Bayern und der BVB), und die waren erfahren was international angeht!
Die Mannschaften, die 28 bis 30 Punkte hatten gerieten noch richtig in den Abstiegskampf mit hinein, eine davon war Leverkusen, weswegen unsere 30 Punkte letztlich zurecht keinen Anlass für Gelassenheit geben.

Mit 33, selbst nur mit 31 Punkten (weil der 16. dann bei 21 gehangen hätte) hätten wir tiefenentspannt sein können.
So verlege ich mich erstmal darauf, dass wir solch einen Auftritt nicht noch einmal sehen werden.
Denn selbstredend muss man in beiden Auswärtsspielen von null Punkten ausgehen ... Bayern spielt zwar CL, es ist aber der gesamte Kader dort fit. Allerdings verliert Bayern jede Saison irgendwie überraschend dann doch mal ein Heimspiel ;)
Und GE, das war gegen Hoffenheim wieder zu sehen, bekommt trotz langer totaler Überlegenheit auch kein Spiel souverän bis zu Ende. Jedoch haben die enorme Aufholqualitäten.

Also mit viel Glück, kleinen Wundern und so ... ein Pünktchen wäre durchaus was, 6 sind utopisch, null realistisch, 3 fantastisch.
Wir sind viele!
Wir vergeben nicht!
Wir vergessen nicht!
Erwartet uns!


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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon tomnoah » Sonntag 18. Februar 2018, 09:23

Es ist schon amüsant, dass wir die zwei Lager nicht auflösen können. Da gibt`s einen desaströsen Auftritt und die eine Hälfte des Forums sieht Pal als maßgeblichen Verursacher während die andere Hälfte diese Erklärung meidet wie der Teufel das Weihwasser und der Mannschaft die alleinige Schuld in die Schuhe schiebt. Nun bin ich ja ein Verfechter der Sinnhaftigkeit extremer Positionen weil sie nötig sind um dazwischen belastbarere Resumees zu ziehen. Ich versuch`s mal. Aus zwei Gründen, einmal weil dieses Spiel ein Extrem war, das man nicht einfach abhaken kann und zum zweiten weil die Analysen hier diplomatisch gesagt etwas einseitig ausfallen. ;)

Also, was wissen wir ziemlich sicher:

1. Pal hat in letzter Zeit mehrfach gesagt "Punkte egal wie". Also Ergebnisfussball statt Erlebnisfussball.
2. So war die Aufstellung auch. Viererkette, defensive Doppelsechs, keinen offensiven Spielmacher.
3. Die IV unserer Viererkette ist die jüngste der Liga und macht folgenschwere Fehler. Rekik fehlt dem Team.
4. Kalou und Laza hängen auf außen in der Luft weil aus dem MF nichts Brauchbares kommt. Maier / Duda fehlen extrem.
5. Es ist Freitag Abend im Februar. Minikulisse. Nach dem Sieg in Leverkusen ist das Frust für die Spieler.
6. Die Bodenverhälnisse lassen kein offensiv kontrolliertes Fussballspiel zu.
7. Gleich zu Beginn des Spiels platzt ein wesentlicher Teil des Matchplans. Das in diesem apostrophierten Kampfspiel so wichtige Aggressionspotenzial der Mannschaft geht K.O. Der Terminator bekommt einen auf die Nase und fällt aus.
8. Der Spielverlauf ist denkbar ungünstig. Wir bekommen zwei Gegentore zur schlechtesten Zeit.
9. Die Mannschaft hat in dieser Saison eine Art "Heimsiegphobie" entwickelt.

Das sind alles Puzzlesteinchen, die zur Analyse dieses Spiels gehören. Und die auch partiell Erklärungen des Desasters bieten. Die Gretchenfrage aber erklären sie nicht. Warum ist das Team über 90 Minuten so blutleer, so willen- und hilflos, oder wie ZD schreibt "ohne Teamgeist" aufgetreten.

Meine Meinung war und ist: Der Fisch stinkt vom Kopf her. @Walter hat dem energisch widersprochen und die Ursache nicht bei Pal sondern wie ZD alleinig bei der Mannschaft gesucht. Begründungen: Die Mannschaft folgt nicht den Anweisungen ihres Trainers und erleidet zudem einen psychischen Genickbruch durch das 0:1 kurz vor der Pause. Das hört sich erstmal nicht abwegig an. Aber kann das als Erklärung herhalten ?

Wie ist denn die Mannschaft in den ersten 40 Minuten aufgetreten ? Ich denke, da sind wir alle einig. Genauso wie nach dem 0:1. Abwartend, zögerlich, hintenrum, nie agierend, immer nur reagierend ohne Ideen im MIttelfeld, und vor allem ohne das in Leverkusen so erfolgreiche kollektive offensive Pressing. Und da wird`s jetzt in der Analyse des Spiels heikel. Wenn es stimmen würde, dass Pal seiner Mannschaft sowas gesagt hätte wie, wir sind der Herr im Hause Oly, wir reagieren nicht nur, wir agieren und gehen vorn im Kollektiv drauf, um den Gegner zu Fehlern zu zwingen und Chancen zu kreieren, dann hätte die Mannschaft gegen den Trainer gespielt. Und das schließe ich definitiv aus. Dieser Auftritt in den ersten 40 Minuten kann nicht ohne Pals taktische Ausrichtung erfolgt sein. Das war sie doch, seine alte Rehhakles-Hertha, "kontrollierte Offensive", hinten steht die 0 und vorne hilft der Vedator. Und das kündigt Pal doch auch seit Wochen an: "Punkte nicht schön sondern egal wie". Auch die Aufstellung mit seiner alten Doppelsechs Schelle / Lusti ist ein Hinweis auf diese taktisch Ausrichtung. Und da beginnt der Fehler von Pal, den er ja dann mit Weiser zu spät versucht hat zu korrigieren. Wenn er schon mit dieser Doppelsechs spielt, dann muss er doch Lazaro von Beginn an auf die 10 setzen. So kam nichts vorne an. Mit Ibis Ausfall und dem 0:1 war Pals Matchplan eine Seifenblase. Die Null stand nicht weil unsere IV Küken gepatzt haben. Wenn Pal da weiter gemacht hätte, wo er in Leverkusen aufgehört hat, dann hätten die beiden wahrscheinlich auch gepatzt, aber dann hätten wir mehr Torchancen erspielt und die Zuschauer hätten ein anderes Spiel gesehen. Deshalb schieb ich Pal maßgeblich die Schuld für diese Niederlage in die Schuhe. Was aber nicht heißt, dass die Mannschaft schuldlos ist. Walter und insbesondere ZD haben diesbezüglich diverse interessante Erklärungsansätze geliefert, die auch zu diesem Negativerlebnis gehören. Insbesondere Walters Ansatz einer Art "Hauptstadt-Arroganz" gefällt mir. Auch bei ZD tauchte ja Selbstüberschätzung auf. Kurzum, ich denke an diesem blöden Freitag Abend traf mal wieder der alte Satz zu "Der Sieg hat viele Väter und die Niederlage auch". Übrig bleibt die traurige Wahrheit, dass Pals Matchplan von der von ihm aufgestellten Mannschaft nicht erfolgreich umgesetzt werden konnte und das wir deshalb wieder in den Rückspiegel gucken müssen.
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon Walter » Sonntag 18. Februar 2018, 10:43

tomnoah hat geschrieben:

"Übrig bleibt die traurige Wahrheit, dass Pals Matchplan von der von ihm aufgestellten Mannschaft nicht erfolgreich umgesetzt werden konnte und das wir deshalb wieder in den Rückspiegel gucken müssen."

Diesen Satz kann ich unterschreiben. Es gibt Erklärungen für dieses Ergebnis:
1. Der Matchplan war schlecht 2. Der Matchplan passte nicht zur Aufstellung 3. Die Mannschaft hatte einen schlechten Tag und konnte nicht.
Argument 1 und 2 gehören zusammen. Wenn ein Matchplan nicht zur Mannschaftsaufstellung paßt ist er schlecht.
Argument 1 und 2 kann aber eigentlich nicht stimmen. Wir haben mit dieser Mannschaft schon weit bessere Spiele absolviert und Siege eingefahren.
Argument 3 muss man diskutieren, da ist man bei der Tagesform, Überheblichkeit und solchen Erklärungen. Da hat Pal Einzelgespräche angekündigt und ich denke da wird Einiges gesagt werden. Wenn ich heute lese, dass Weiser sich im Training nicht anbietet und dass Pal mit den Spielern darüber sprechen will, wie man sich besser auf den Fußball konzentrieren kann -- dann frage ich mich was da bei einigen Spielern so abgeht. Als warnendes Beispiel nenne ich mal Kurt, der ja wohl völlig daneben liegt mit seiner Einstellung. Über Weiser wird ja auch schon länger gemunkelt, nicht ohne Grund, er hat sich ja auch schon verbale Aussetzer geleistet. Und ich frage mich auch, warum Langkamp sich aus dem Staub gemacht hat - bei Bremen spielt er zumindest nicht mit.
Aber das ist Kaffeesatz - es gibt zumindest ein Einstellungsproblem. Nicht in jedem Spiel gibt jeder das, wozu er in der Lage ist.
Und ich gebe mal eine These zur Erklärung: Der Umbruch ist nicht so einfach wie wir uns das von außen vorstellen. Da werden Plätze und damit Einkommen neu vergeben und vielleicht hört beim Geld ja auch bei den Fußballern der Spaß auf. Daß auch Fußballer ein wenig kurzsichtig sind könnte stimmen, denn sie sehen nicht, dass sie nur in und mit der Mannschaft groß werden bzw. geworden sind und sie mit jeder Niederlage auch persönlich geschädigt sind, auch hier wieder Langkamp als Beispiel.
Hoffen wir mal, dass Pal den Spielern den Kopf/die Köpfe wieder freimachen kann. Er war selber in solchen Situationen und dürfte das Innenleben einer Mannschaft so gut kennen, dass er die richtigen Worte findet. Und Einzelgespräche scheinen mir die richtige Methode.
Klassenerhalt - Na klar doch !
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon Cancun » Sonntag 18. Februar 2018, 11:11

Mir ging es bei dem Link weniger um Kroos, sondern um die Statistiken. Dass man die eben mit Vorsicht betrachten muss. Wenn man hier immer die angebliche Passsicherheit von Skjelbred anführt, muss man halt auch sehen wohin diese Pässe gespielt werden. Und er kommt eben häufig zu spät in die Zweikämpfe. Die Pässe, die mal vertikal gespielt werden, kommen fast nie an.
Und zum Vergleich zu letzter Saison. Da wurde genau so ein Grottenfußball gespielt. Man hatte halt Glück enge Spiele auch zu gewinnen.
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon zwölftermann » Sonntag 18. Februar 2018, 13:43

Die Niederlage tut weg, gleichsam war sie eine wichtige Erfahrung.
Als Pal erstmals Ergebnisfußball statt Erlebnisfußball forderte, stellte er noch einen offensiven 10er auf, dahinter Maier(Bremen). Allein von der Aufstellung her, hätte man durchaus guten Fußball spielen können. Allerdinge war der taktische Marschbefehl wohl auf Sicherheitsfußball ausgelegt ,insgesamt somit eher ein Kompromiss zwischen Weiterentwicklung zu besserem Fußball und der Rückkehr zu Altbewährtem. Präzise meine ich die Spiele gegen Bremen und Hoffenheim. Es ist natürlich nicht repräsentativ nur diesen Saisonausschnitt zu betrachten, dennoch denke ich, es macht Sinn, weil es die Spiele nach Pals polarisierender Ankündigung waren.

Bremen, Hoffenheim: offenisver 10er , defensiver Marschbefehl. Ergebnis: Punkteteilung.
Leverkusen: defensiver 10er, mutiger Marschbefehl. Ergebis: Drei Punkte.
Mainz: das alte Muster, 3 6er, defensiver Marschbefehl. Ergebnis Null Punkte.

Ich wage zu behaupten, das alte Muster funktioniert mit unseren neuen Spielern, genauer der Innenverteidigung, nicht mehr. Mit Langkamp und Brooks, hatten wir zwar kaum Spielaufbau aus der Innenverteidigung heraus, aber souveräne Routine, das hat uns in der Vergangenheit oft das "zu Null" gerettet. Nun haben wir junge Spieler von denen man sich mehr für den Spielaufbau erwarten kann, aber so sicher wie mit Langkamp/Brooks in den letzten Jahren stehen wir nicht mehr. Dafür könnten wir z.B. mit Jordan/Rekik oder Stark besseren Fußball spielen, aber ich denke das alte Defensivspielchen mit der Triple Sechs klappt einfach nicht mehr. Wenn man schon gegen formschwache Mainzer zwei Buden daheim kassiert, dann glaube ich nicht, dass man sich darauf verlassen kann, dass bei uns in Zukunft die Null steht. Insofern wäre es Harakiri sich weiter auf defensiven Sicherheitsfußball daheim zu verlassen.
Ich sage nach wie vor, wir werden mittelfristig nicht darum herum kommen uns mehr Chancen herauszuspielen, denn das Altbewährte funktioniert nicht mehr wie damals. Gerne lasse ich mich hier in den nächsten Spielen eines besseren belehren, aber ich denke grundsätzlich sollten wir zumindest in Heimspielen vom Sicherheistfußball abrücken.


Wenn man eine aufrichtige Analyse des Mainzspiels betreiben will, kann man den Trainer von der Kritik nicht ausnehmen und der Mannschaft die alleinige Schuld in die Schuhe schieben.Denn damit schützt man nicht nur Pal, sondern man lässt die elf Herthaner die auf dem Platz standen wie die letzten Idioten da stehen, dagegen weigere ich mich.
Pal ist ein guter Mann und ich mag ihn, aber bei aller Treue, unfehlbar ist er nicht. Und wenn gewisse Automatismen auf lange Sicht nicht funktionieren, dann kann man nicht sagen, das liegt nur an der Mannschaft oder nur am Platz.

Auf der andere Seite geht mir einige Kritik viel zu weit wo gleich die Trainerfrage gestellt wird. Wir haben ein junges Team und Umbrüche brauchen Zeit. Rückschritte gehören dazu, so ärgerlich sie auch sein mögen. Mit Pal sollte man auch mittelfristig regelmäßig die Klasse halten können, grundsätzlich das gesicherte Mittelfeld halten, und vielleicht erleben wir auch wieder Jahre mit positiven Ausreißern nach oben.
Eine entscheidende Frage ist, kann er das Team auch weiterentwickeln? Oder umgekehrt, reicht uns dieses fußballerische Niveau für die nächsten 20 Jahre?
Wenn ja, dann ist Pal der tatsächlich der perfekte ewige Trainer für Hertha. Aber ich erhoffe mir da schon etwas mehr, und denke Pal ist durchaus in der Lage sich zu entwickeln und mit der Mannschaft zu wachsen. Aber das wird niemals passieren, wenn man den gewählten mutigen Weg in der Mitte abbricht.
Denn wenn man den Weg abbricht und zum Sicherheitsfußball zurückkehrt, dann erhält man eben das gleichbeibende Niveau für die nächsten 20 Jahre.

Wohl denen die genau damit glücklich sind....
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon AK54 » Sonntag 18. Februar 2018, 19:18

@Tomnoah
Für Deinen Beitrag :D :D :D
„Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“ Konrad Adenauer
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon tomnoah » Montag 19. Februar 2018, 07:05

AK54 hat geschrieben:@Tomnoah
Für Deinen Beitrag :D :D :D


Besten Dank für die Blumen. Sie sind aber vielleicht unberechtigt. Mein Beitrag scheint eine Fehleinschätzung zu sein, die ja auf der Spielweise der Mannschaft und auf der dazu passenden defensiven Aufstellung basierte. MP hat sich in der MoPo zu Wort gemeldet und quasi gesagt, dass Pal offensiv spielen lassen wollte und die Mannschaft sich daran nicht gehalten hat. Aber stimmt das wirklich, was ich da sage ? Lest selber:

https://www.morgenpost.de/sport/article ... ueber.html

Oder hat MP mit seinen Formulierungen gar nicht zum Ausdruck bringen wollen, dass Pal die Mannschaft mit seinem offensiven Matchplan nicht erreicht hat, sondern hat MP zum Ausdruck bringen wollen, dass das gesamte Kollektiv, also auch das Trainerteam seinen, also MP`s Marchroute nicht gefolgt ist ? Ich stolpere jedenfalls über diese Wortwahl "Kollektiv". Zuerst dachte ich damit ist nur die Mannschaft gemeint aber man kann auch auf die Idee kommen, dass er die Trainer mit dieser Formulierung bewusst in seine Kritik einbezieht.

Dazu passt auch einen anderer Artikel aus der MoPo von gestern, in dem nicht nur Kritik an der Mannschaft sondern auch an Pal deutlich wird, weil er gegen Mainz so defensiv aufgestellt hat. Und das war ja auch meine These als ich sagte, Pal ist an der Pleite maßgeblich schuld wie man an der Aufstellung und daraus resultierender Spielweise ablesen kann. Wenn Pal wie bei Bayer offensives Pressing angeordnet hätte, dann hätte die Mannschaft gegen den Trainer gespielt. Und das glaub(t)e ich wie gesagt nicht. Aber auch da bildet sich besser jeder seine eigene Meinung:

https://www.morgenpost.de/sport/hertha/ ... -mehr.html

Unabhängig davon ob es derzeit nicht nur Einzelgespräche zwischen Pal und den Spielern gibt oder ob es auch ein gleichermaßen kritisches Einzelgespräch zwischen Pal und MP gibt, geht aus den Äußerungen von Lazaro auch hervor, dass die Mannschaft dem Matchplan von Pal gefolgt ist, d.h. dass es doch stimmt, das Pal die Mannschaft nicht nur defensiv aufgestellt sondern auch eingestellt hat. Anders kann man das nicht verstehen, wenn Lazaro sagt, das Gegentor habe den Matchplan über den Haufen geworfen. Was ja nichts anderes heißt, als dass die Mannschaft Pals Matchplan bis zur 40. Minute, also in der ersten Halbzeit gefolgt ist....

....insofern lieber AK, nehme ich die Blumen dann doch dankend an, weil ich nach näherer Betrachtung zu dem Ergebnis gekommen bin, dass nicht nur ich Pal den Vorwurf gemacht habe, dieses Spiel vercoacht zu haben, sondern dass diese Ansicht auch intern ein Thema ist...
tomnoah
 
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon Petersen » Montag 19. Februar 2018, 10:48

tomnoah hat geschrieben:
AK54 hat geschrieben:@Tomnoah
Für Deinen Beitrag :D :D :D


Besten Dank für die Blumen. Sie sind aber vielleicht unberechtigt. Mein Beitrag scheint eine Fehleinschätzung zu sein, die ja auf der Spielweise der Mannschaft und auf der dazu passenden defensiven Aufstellung basierte. MP hat sich in der MoPo zu Wort gemeldet und quasi gesagt, dass Pal offensiv spielen lassen wollte und die Mannschaft sich daran nicht gehalten hat. Aber stimmt das wirklich, was ich da sage ? Lest selber:

https://www.morgenpost.de/sport/article ... ueber.html

Oder hat MP mit seinen Formulierungen gar nicht zum Ausdruck bringen wollen, dass Pal die Mannschaft mit seinem offensiven Matchplan nicht erreicht hat, sondern hat MP zum Ausdruck bringen wollen, dass das gesamte Kollektiv, also auch das Trainerteam seinen, also MP`s Marchroute nicht gefolgt ist ? Ich stolpere jedenfalls über diese Wortwahl "Kollektiv". Zuerst dachte ich damit ist nur die Mannschaft gemeint aber man kann auch auf die Idee kommen, dass er die Trainer mit dieser Formulierung bewusst in seine Kritik einbezieht.

Dazu passt auch einen anderer Artikel aus der MoPo von gestern, in dem nicht nur Kritik an der Mannschaft sondern auch an Pal deutlich wird, weil er gegen Mainz so defensiv aufgestellt hat. Und das war ja auch meine These als ich sagte, Pal ist an der Pleite maßgeblich schuld wie man an der Aufstellung und daraus resultierender Spielweise ablesen kann. Wenn Pal wie bei Bayer offensives Pressing angeordnet hätte, dann hätte die Mannschaft gegen den Trainer gespielt. Und das glaub(t)e ich wie gesagt nicht. Aber auch da bildet sich besser jeder seine eigene Meinung:

https://www.morgenpost.de/sport/hertha/ ... -mehr.html

Unabhängig davon ob es derzeit nicht nur Einzelgespräche zwischen Pal und den Spielern gibt oder ob es auch ein gleichermaßen kritisches Einzelgespräch zwischen Pal und MP gibt, geht aus den Äußerungen von Lazaro auch hervor, dass die Mannschaft dem Matchplan von Pal gefolgt ist, d.h. dass es doch stimmt, das Pal die Mannschaft nicht nur defensiv aufgestellt sondern auch eingestellt hat. Anders kann man das nicht verstehen, wenn Lazaro sagt, das Gegentor habe den Matchplan über den Haufen geworfen. Was ja nichts anderes heißt, als dass die Mannschaft Pals Matchplan bis zur 40. Minute, also in der ersten Halbzeit gefolgt ist....

....insofern lieber AK, nehme ich die Blumen dann doch dankend an, weil ich nach näherer Betrachtung zu dem Ergebnis gekommen bin, dass nicht nur ich Pal den Vorwurf gemacht habe, dieses Spiel vercoacht zu haben, sondern dass diese Ansicht auch intern ein Thema ist...


Na ist doch "super", wenn es nun in Richtung entscheidende Phase der Saison endlich mal wieder raucht im Karton. Da dürfen sich unsere noch kommenden Gegner schon jetzt über leichte Beute freuen. Und DAS konnte Hertha in der Vergangenheit immer sehr perfekt! :evil:
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon emanzi » Montag 19. Februar 2018, 11:51

>>> Unabhängig davon ob es derzeit nicht nur Einzelgespräche zwischen Pal und den Spielern gibt oder ob es auch ein gleichermaßen kritisches Einzelgespräch zwischen Pal und MP gibt, geht aus den Äußerungen von Lazaro auch hervor, dass die Mannschaft dem Matchplan von Pal gefolgt ist, d.h. dass es doch stimmt, das Pal die Mannschaft nicht nur defensiv aufgestellt sondern auch eingestellt hat. <<<

Schöner Beitrag @tomnoah

Das sehe ich auch so und die Manschaft bestimmt auch. Ich glaube auch nicht, das es in der Manschaft so gut ankommt,dass Pal entgegen seiner devensiven Anweisungen und seiner devensiven Kaderaufstellung in den Medien verlauten lässt, das er offensiv spielen lassen wollte, nur die Manschaft das nicht umgesetzt hat. Die Manschaft jetzt die alleinige Schuld trägt und es auch noch zu Einzelgesprächen mit verschiedenen Spielern kommt, weil Pal sauer ist.

ich weiß nicht, ob das taktisch so klug ist....und ich könnte mir vorstellen, das sich Teile der Manschaft veräppelt vorkommen, für die Unfähigkeit des Trainers als Kanonenfutter herhalten zu müssen.

Ich habe noch die euphorische Analyse von Sammer zum Leverkusenspiel in den Ohren und wie schockiert er dann das Mainzspiel analysiert hatte und er hatte es ja nicht direkt angesprochen, aber es war für mich schon klar zu vernehmen das hier der Trainer Bockmist gebaut hat. Sicherlich die Spieler sich auch nicht mit Ruhm bekleckert haben.
Auch sagte er ganz klar das man durch so eine devensive Spielweise keinen Blumentopf gewinnt. Man muss offensiv spielen.
Wie man ja gegen Mainz wieder mal gesehen hat.
Das war schon ne satte Kritik von Sammer an den Trainer. Zwar in Blümchen verpackt....aber Teffer versenkt. Dann die Kritik von Erich Beer....nur perlt das anscheinend an Dardai ab und es gibt stattdessen eine Schuldzuweisung an die Manschaft.
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon Petersen » Montag 19. Februar 2018, 15:56

emanzi hat geschrieben:>>> Unabhängig davon ob es derzeit nicht nur Einzelgespräche zwischen Pal und den Spielern gibt oder ob es auch ein gleichermaßen kritisches Einzelgespräch zwischen Pal und MP gibt, geht aus den Äußerungen von Lazaro auch hervor, dass die Mannschaft dem Matchplan von Pal gefolgt ist, d.h. dass es doch stimmt, das Pal die Mannschaft nicht nur defensiv aufgestellt sondern auch eingestellt hat. <<<

Schöner Beitrag @tomnoah

Das sehe ich auch so und die Manschaft bestimmt auch. Ich glaube auch nicht, das es in der Manschaft so gut ankommt,dass Pal entgegen seiner devensiven Anweisungen und seiner devensiven Kaderaufstellung in den Medien verlauten lässt, das er offensiv spielen lassen wollte, nur die Manschaft das nicht umgesetzt hat. Die Manschaft jetzt die alleinige Schuld trägt und es auch noch zu Einzelgesprächen mit verschiedenen Spielern kommt, weil Pal sauer ist.

ich weiß nicht, ob das taktisch so klug ist....und ich könnte mir vorstellen, das sich Teile der Manschaft veräppelt vorkommen, für die Unfähigkeit des Trainers als Kanonenfutter herhalten zu müssen.

Ich habe noch die euphorische Analyse von Sammer zum Leverkusenspiel in den Ohren und wie schockiert er dann das Mainzspiel analysiert hatte und er hatte es ja nicht direkt angesprochen, aber es war für mich schon klar zu vernehmen das hier der Trainer Bockmist gebaut hat. Sicherlich die Spieler sich auch nicht mit Ruhm bekleckert haben.
Auch sagte er ganz klar das man durch so eine devensive Spielweise keinen Blumentopf gewinnt. Man muss offensiv spielen.
Wie man ja gegen Mainz wieder mal gesehen hat.
Das war schon ne satte Kritik von Sammer an den Trainer. Zwar in Blümchen verpackt....aber Teffer versenkt. Dann die Kritik von Erich Beer....nur perlt das anscheinend an Dardai ab und es gibt stattdessen eine Schuldzuweisung an die Manschaft.



"Na prima". Genau das meinte ich an anderer Stelle in diesem Forum mit "Feuer unter dem Dach". Bei einem FC Bayern würde sowas zu einer positiven Leistungsexplosion führen. Bei Hertha (oder ähnlichen Mannschaften) führt dies aber vielleicht eher dazu, dass sich alle gegenseitig beschuldigen, sich ineinander verkeilen und keine oder weiter nur unterirdische Leistungen produzieren. Also SO kann das nicht weitergehen. Es bräuchte ein Machtwort. Die Frage ist nur: Von wem?

Und zu allem Übel geht es nun auch noch zu den Bayern und nach Schalke... :cry:
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon Käp71 » Dienstag 20. Februar 2018, 12:05

Petersen hat geschrieben:"Na prima". Genau das meinte ich an anderer Stelle in diesem Forum mit "Feuer unter dem Dach". Bei einem FC Bayern würde sowas zu einer positiven Leistungsexplosion führen. Bei Hertha (oder ähnlichen Mannschaften) führt dies aber vielleicht eher dazu, dass sich alle gegenseitig beschuldigen, sich ineinander verkeilen und keine oder weiter nur unterirdische Leistungen produzieren. Also SO kann das nicht weitergehen. Es bräuchte ein Machtwort. Die Frage ist nur: Von wem?

Und zu allem Übel geht es nun auch noch zu den Bayern und nach Schalke... :cry:


Passt doch gut. Sich gegen die Bayern in ihrer gegenwärtigen Verfassung etwas auszurechnen wird wohl niemand tun. Selbst wenn die nach 60 Min 1:0 oder 2:0 zurückliegen, was passiert dann? Die Punkte bleiben in bei denen. Eine Art Trainingsspiel für uns, um wieder in Tritt zu kommen. Viel gefährlicher wäre es, wir müssten gleich gegen Freiburg ran. Also mal verschnaufen und registrieren, dass wir gegen Mainz ein historisch schlechtes Spiel gesehen haben.

Erst nach Bayern wird es etwas spannender.
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon Der_dicke_Bernie » Dienstag 20. Februar 2018, 12:29

Käp71 hat geschrieben:Erst nach Bayern wird es etwas spannender.


Was wird da spannender? Wir haben 3 Punkte weniger nach unten, die Bayer sind 3 näher am Meister :roll:
Lieber 2:3 gegen Bayern München als 1:6 gegen Paderborn :D
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Re: 23. Spieltag: Hertha BSC - 1. FSV Mainz 05

Beitragvon Käp71 » Mittwoch 21. Februar 2018, 21:55

Der_dicke_Bernie hat geschrieben:
Käp71 hat geschrieben:Erst nach Bayern wird es etwas spannender.


Was wird da spannender? Wir haben 3 Punkte weniger nach unten, die Bayer sind 3 näher am Meister :roll:


Was Bayern angeht ist das sowas von egal, weil die sowieso vorzeitig Meister werden und da nur die Frage ist an welchem Spieltag. Ob wir weniger Punkte nach unten haben, entscheiden die Ergebnisse der anderen. So richtig gewinnen werden die alle nicht und gegen Bayern geht für kaum eine Mannschaft was.

Also relax ich, wie immer wenn es da für uns um die jährliche Schadensbegrenzung geht.

Kleiner Nachtrag... wenn @Frankie IV Recht hat und Walter und...:D
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