26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon Start-Nr.8 » Sonntag 11. März 2018, 19:07

Ich ärgere mich häufig über Spiele während sie laufen. Aber das gestrige Pfeifkonzert schon in der ersten Hälfte, die doch überwiegend engagiert bestritten wurde empfand ich als völlig unangebracht. Was soll denn das? Vielleicht wäre das Spiel gut verlaufen, wenn sich einige Fans anders verhalten hätten.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon Schönwetterfan » Sonntag 11. März 2018, 19:08

Franki, deine Analyse zur Bundesliga allgemein teile ich ja. Was aber deine Kritik zum Spiel angeht, bin ich mir nicht sicher, ob du es in Gänze gesehen hast.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon Franki IV » Sonntag 11. März 2018, 19:33

Schönwetterfan hat geschrieben:Franki, deine Analyse zur Bundesliga allgemein teile ich ja. Was aber deine Kritik zum Spiel angeht, bin ich mir nicht sicher, ob du es in Gänze gesehen hast.




Doch, habe ich. Komplett.

Die Fischbrötchen habe ich vorher gegessen und ich bin erst einmal in meinem Leben vor dem Schlusspfiff gegangen. Ist Jahre her und ärger ich mich heute noch drüber. Macht man nicht.

Aber bei aller Liebe. Das war gestern harte Kost. Von beiden.
Und wieder mal, wenn ich schon zu keiner Torchance komme, null, null Schüsse aus 25 Meter. Ich glaube 3 der Tore zum TdM in der Sportschau waren von ausserhalb des Strafraum.

Nee, ich sehe mich als sehr realistischen Realist. Und wenn ich die Statistik sehe, 15 Torschüsse usw., ich für meinen Teil zähle Runes Abschläge da nicht mit. Also wo da Torschüsse gewesen sein sollen, ehrlich mal, nee, nee, waren nicht.
Überleg mal, wann der grüne Freiburger einen Ball halten musste.

Also mir hat das gestern nicht gefallen. Und anders als ihr anderen habe ich auch die erste Hz nicht so gut gesehen. In den letzten 7 Minten habe ich gehofft, ohne Rückstand in die Kabine zu gehen.
Wobei Freiburg eben genauso schwach war.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon Schönwetterfan » Sonntag 11. März 2018, 22:14

Nunja, zum Glück kam vorhin nochmal ein ganz kurzer Schnellzusammenschnitt in der Abendschau. Da sah ich 5 hochkarätige Chancen für uns. Und ich dachte schon, ich habe mir das im Stadion bloß eingebildet.

Von mir aus kann man sich ja aufregen, aber dann darüber, dass die Chancen nicht reingegangen sind. Und von mir aus auch darüber, dass uns in der 2. Halbzeit gegen die dichte SCF-Abwehr nichts mehr eingefallen ist. Wobei ehrlicher wäre, dass wir da nach vorn lieber kein hohes Risiko mehr eingegangen sind.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon kraichgauer » Sonntag 11. März 2018, 23:18

baap_1 hat geschrieben:An alle Fans die Hertha mit hurra Fußball sehen wollen.

1.
Es ist nicht normal das Hertha 6er oder 7er am ende einer Spielsaison ist !

2.
Es ist Pal Dardai zu verdanken dass wir Saison 14/15 nicht abgestiegen sind.

3.
Pal Dardai hat sich nie Öffentlich über mangelndes Budget beklagt um echte "Hochkaräter" kaufen zu können.

4.
Pal Dardai hat es geschafft das auch unser Nachwuchs in der BuLi zum Einsatz kommt.

5.
Pal Dardai ist ein ehrlicher Arbeiter der aus dem gegebenen das Beste macht, wobei ihm leider dann Verletzungen einiger wichtiger Spieler sorgen bereiten, da wir ohne diese Spieler eine Klasse schlechter Spielen.

Mir geht dieses Gejammer auf den Keks von sogenannten Fans die Hertha nur gut finden, wenn Hertha unter den ersten 7 der BuLi Tabelle zu finden ist. Und mit Hurra Fußball kann man auch ganz schnell wieder in der 2. BuLi sich wiederfinden.

Für mich als Hertha Fan ist es in erster Linie ein Erfolg wenn Hertha genug Punkte zusammen hat um nicht Abzusteigen. Alles was danach dann kommt ist für mich eine schöne Zugabe.
Das wir die letzten Zwei Saisons unter den ersten 7 der BuLi waren, können wir Fans mehr als Glücklich sein, aber nicht als normal jede Saison erwarten.

Unsere Mannschaft spielt mit mindestens 100% Hingabe und Einsatz, also können wir unserem Team doch gar nichts vorwerfen.

Pfiffe gegen unser Team finde ich einfach beschämend und zeigt mir das diese Fans rein gar nichts aus dem Umgang mit Wagner und somit unserem Team gelernt haben. Oder wie würden es diese Fans finden: wenn unser Team sich im Spiel hinstellt und unsere Fans auspfeifen würden?
Ich dachte immer die Fans sind der 12.te Mann und somit ein Team mit unseren Jungs.
Unmut kann man gerne wenn unbedingt nötig nach dem Abpfiff an unsere Jungs auf dem Platz gesendet werden, aber während dem Spiel haben alle bedingungslos zusammen zu halten, sonst kann man nichts gewinnen.

Aber manche werden das leider nie lernen.


1. Stimmt, es wird Zeit das wir endlich Meister werden, Dardai muss es nächste Saison schaffen.

2. Genau, nur Pal war der Retter und nicht die Fans die die Mannschaft bis zum Schluss angefeuert hat. Auch nicht Widmayer
oder die Athletiktrainer, oder unser Torwarttrainer.....es war nur Pal.

3. Wir sind die Hauptstadt, es wird Zeit für Neymar, Messi und Ronaldo zu verpflichten.

4. Er macht seinen Job.

5. Oha, wenn das die weniger guten lesen, hoffentlich müssen die nicht weinen wie der Wagner damals.
Auch ein ehrlicher Arbeiter könnte sich mal reflektieren um noch besseres aus der Mannschaft zu holen, weil die kann mehr als es die zweite Halbzeit gegen Freiburg gezeigt hat.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon Franki IV » Montag 12. März 2018, 05:56

Schönwetterfan hat geschrieben:Nunja, zum Glück kam vorhin nochmal ein ganz kurzer Schnellzusammenschnitt in der Abendschau. Da sah ich 5 hochkarätige Chancen für uns. Und ich dachte schon, ich habe mir das im Stadion bloß eingebildet.

Von mir aus kann man sich ja aufregen, aber dann darüber, dass die Chancen nicht reingegangen sind. Und von mir aus auch darüber, dass uns in der 2. Halbzeit gegen die dichte SCF-Abwehr nichts mehr eingefallen ist. Wobei ehrlicher wäre, dass wir da nach vorn lieber kein hohes Risiko mehr eingegangen sind.


Ohne Ironie, ich denke vielleicht sind wir nicht weit auseinander, verstehen nur unter "Torchance" was anderes.

Ich denke da mehr an sowas wie das die Bayern gegen uns hatten. War dann halt auch nur ein 0:0, aber eins mit Chancen. Und nee, wir müssen nicht wie Bayern spielen, aber das der gegnerische Keeper sich mal bewegen muss, dss mag ich schon sehen.

Wie gesagt, legen wir unterschiedlich aus. Könnte die Msnnschaft ja Samstag ändern.Einfach mal rin machen, dass Ding. Dann ist es eindeutiger.
Möge die Macht mit uns sein.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon Kult 64 » Montag 12. März 2018, 10:39

Stagnation
Die Automatismen der Spielweise und Taktikvorgaben ( Destruktion, Defensiv vor Offensiv etc ) der letzen und vorletzten Saison sind
den Spielern eingeimpft und waren der Situation geschuldet ( Nichtabstieg / Etablierung )
Jedoch in dieser Saison hätte der Schalter für das Kreative und Offensive so langsam umgelegt werden müssen.
Und da tut sich der Trainerstab samt Mannschaft schwer.
Vielleicht ist es wieder so eine Übgangssaison ( viele junge neue Spieler )
Mittelmaß sind wir ja schon mit untattrakiven Fußball ( Wie lange noch ??? ) und können uns vorerst in der Bundesliga halten.
Ist das in Zukunft der Anspruch ?
Wie hieß es noch nach der Wende im ersten Aufstiegsjahr : " Ein Riese erwacht "
Das Schlafbedürfnis des Riesen ist leider sehr groß
Übrigens: Hertha ist Aufbaugegner!!!
Hamburg freut sich :lol:
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon zwölftermann » Montag 12. März 2018, 13:20

In den ersten 30 Minuten des Spiels dachte ich, Mannschaft und Trainer hätten verstanden. Das war für unsere Möglichkeiten schon Powerplay, es wurde auch endllich mal der Abschluss gesucht, insofern hatte Pal seine Versprechen wahr gemacht. Natürlich lief noch nicht alles perfekt, aber dafür habe ich Versträndnis, mir geht es erstmal um den Willen und den Versuch. Und von diesem Standpunkt aus war es genau was ich erwartet und erhofft hatte, Weiser hat mir gut gefallen, Lazaro auch, man hat den Willen der ganzen Mannschaft gesehen.
Dann flachte die Partie ab, auch dafür habe ich Verständnis, man muss auch kleine Erholungsphasen einbauen um danach wieder höheres Tempo gehen zu können.

Was mich wiederum wütend macht, ist, danach kam überhaupt nichts mehr. Keine Sturm und Drang Phase, sondern nur schüchterne, risikolose Ansätze, das übliche Elend.
Ich habe mir sagen lassen, in Interviews nach dem Spiel haben Lusti und Pal durchblicken lassen, man wollte kein Risiko gehen um den Punkt zu sichern.
Und da endet mein Verständnis komplett. Freiburg ist nicht Leverkusen, Dortmund oder Schalke oder gar Bayern. Freiburg ist ein Pflichtsieg zu Hause, und wenn man die noch stark reden will, dann macht man sich wirklich komplett lächerlich. Wenn man gegen so einen Gegner in einem Heimspiel zu feige ist den Sieg erzwingen zu wollen, dann kann man wirklich den Spielbetrieb einstellen, peinlicher gehts nimmer.
Ich persönlich kriege es nie übers Herz die Jungs auszupfeiffen, aber trotzdem, ich verstehe die Leute voll und ganz. Irgendwie muss man dem Trainer doch vermitteln, "Hallo", das ist einfach zu wenig für ein Heimspiel gegen einen, bei allem Respekt, doch sehr schwachen Gegner.


Noch kurz zum Ausbleiben der Entwicklung der Spielkultur. Was erwartet man denn, Dardai hat doch nun in aller Deutlichkeit vor dem Bremenspiel angekündigt, das Projekt Spielkultur liegt aus Eis, es zählen nur noch die Ergebnisse. Seitdem haben die Ergebnisse nun aber auch nicht überzeugt.
Aber man hatte eine vielversprechende Entwicklung unterbrochen, seitdem ist übrigends auch Selke ein Schatten seiner selbst.
Ich bleibe dabei, das war falsch. Natürlich braucht man Mut um zu sagen, wir ziehen das jetzt durch, aber weniger Punkte als so hätten wir auch nicht geholt, das kann mir keiner erzählen. So haben wir zehn Schritte nach vorne gemacht, dann aber fünf zurück, nun wieder einen kleinen nach vorne (ich rede von den 30 Minuten).
Kein Wunder, dass die Spieler unterbewusst nicht wissen, na was denn nun. Der Witz daran ist, dadurch das wir den mutigen Weg nicht weiter durchgezogen haben, wird aus der nächsten Saison wieder ein Übergangsjahr wo das gleiche Spielchen von vorne beginnt. Wir hätten jetzt schon viel weiter sein können. Naja, egal.

Mein Rat an Pal für den Klassenerhalt wäre jetzt , er soll alles ausblenden und nur auf seinen Bauch hören und den Spielern klar und deutlich sagen, das ziehen wir jetzt so und nicht anders durch, ganz egal was die Leute sagen. Denn ich glaube, das Team ist einfach durch das Hin und Her blockiert,das war zu erwarten und hätte man sich sparen können.
Erstmal die Ziellinie sicher überqueren, dann die Wunden lecken und im nächsten Jahr wieder angreifen. Und dann bitte das Offensivkonzept mit neuen Krachern durchziehen und nicht wieder auf halber Strecke mangels Mut aufgeben. Damit meine ich keinen "Hurra-Fußball", sondern die Fähigkeit in Heimspielen auch mal genug Druck aufzubauen um drei Tore oder sogar mehr zu erzielen und so eben Spiele gegen schwächere Bundesligisten zu gewinnen.
Der Anspruch gegen Gegner wie Freiburg bei Heimspielen muss sein: Das Spiel machen können, den Gegner dominieren können, aus dem Spiel heraus zumindest 3 Tore erzielen können ohne sich 5 zu fangen.
Das muss drin sein, denn ansonsten pfeiffen die Zuschauer zu Recht.
Und nein, für diesen soliden Anspruch muss man nicht der FC Bayern sein oder einen Scheich in der Hinterhand haben, das schaffen auch Aufsteiger.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon rustneil » Montag 12. März 2018, 16:30

zwölftermann hat geschrieben:In den ersten 30 Minuten des Spiels dachte ich, Mannschaft und Trainer hätten verstanden. Das war für unsere Möglichkeiten schon Powerplay, es wurde auch endllich mal der Abschluss gesucht, insofern hatte Pal seine Versprechen wahr gemacht. Natürlich lief noch nicht alles perfekt, aber dafür habe ich Versträndnis, mir geht es erstmal um den Willen und den Versuch. Und von diesem Standpunkt aus war es genau was ich erwartet und erhofft hatte, Weiser hat mir gut gefallen, Lazaro auch, man hat den Willen der ganzen Mannschaft gesehen.
Dann flachte die Partie ab, auch dafür habe ich Verständnis, man muss auch kleine Erholungsphasen einbauen um danach wieder höheres Tempo gehen zu können.

Was mich wiederum wütend macht, ist, danach kam überhaupt nichts mehr. Keine Sturm und Drang Phase, sondern nur schüchterne, risikolose Ansätze, das übliche Elend.
Ich habe mir sagen lassen, in Interviews nach dem Spiel haben Lusti und Pal durchblicken lassen, man wollte kein Risiko gehen um den Punkt zu sichern.
Und da endet mein Verständnis komplett. Freiburg ist nicht Leverkusen, Dortmund oder Schalke oder gar Bayern. Freiburg ist ein Pflichtsieg zu Hause, und wenn man die noch stark reden will, dann macht man sich wirklich komplett lächerlich. Wenn man gegen so einen Gegner in einem Heimspiel zu feige ist den Sieg erzwingen zu wollen, dann kann man wirklich den Spielbetrieb einstellen, peinlicher gehts nimmer.
Ich persönlich kriege es nie übers Herz die Jungs auszupfeiffen, aber trotzdem, ich verstehe die Leute voll und ganz. Irgendwie muss man dem Trainer doch vermitteln, "Hallo", das ist einfach zu wenig für ein Heimspiel gegen einen, bei allem Respekt, doch sehr schwachen Gegner.


Noch kurz zum Ausbleiben der Entwicklung der Spielkultur. Was erwartet man denn, Dardai hat doch nun in aller Deutlichkeit vor dem Bremenspiel angekündigt, das Projekt Spielkultur liegt aus Eis, es zählen nur noch die Ergebnisse. Seitdem haben die Ergebnisse nun aber auch nicht überzeugt.
Aber man hatte eine vielversprechende Entwicklung unterbrochen, seitdem ist übrigends auch Selke ein Schatten seiner selbst.
Ich bleibe dabei, das war falsch. Natürlich braucht man Mut um zu sagen, wir ziehen das jetzt durch, aber weniger Punkte als so hätten wir auch nicht geholt, das kann mir keiner erzählen. So haben wir zehn Schritte nach vorne gemacht, dann aber fünf zurück, nun wieder einen kleinen nach vorne (ich rede von den 30 Minuten).
Kein Wunder, dass die Spieler unterbewusst nicht wissen, na was denn nun. Der Witz daran ist, dadurch das wir den mutigen Weg nicht weiter durchgezogen haben, wird aus der nächsten Saison wieder ein Übergangsjahr wo das gleiche Spielchen von vorne beginnt. Wir hätten jetzt schon viel weiter sein können. Naja, egal.

Mein Rat an Pal für den Klassenerhalt wäre jetzt , er soll alles ausblenden und nur auf seinen Bauch hören und den Spielern klar und deutlich sagen, das ziehen wir jetzt so und nicht anders durch, ganz egal was die Leute sagen. Denn ich glaube, das Team ist einfach durch das Hin und Her blockiert,das war zu erwarten und hätte man sich sparen können.
Erstmal die Ziellinie sicher überqueren, dann die Wunden lecken und im nächsten Jahr wieder angreifen. Und dann bitte das Offensivkonzept mit neuen Krachern durchziehen und nicht wieder auf halber Strecke mangels Mut aufgeben. Damit meine ich keinen "Hurra-Fußball", sondern die Fähigkeit in Heimspielen auch mal genug Druck aufzubauen um drei Tore oder sogar mehr zu erzielen und so eben Spiele gegen schwächere Bundesligisten zu gewinnen.
Der Anspruch gegen Gegner wie Freiburg bei Heimspielen muss sein: Das Spiel machen können, den Gegner dominieren können, aus dem Spiel heraus zumindest 3 Tore erzielen können ohne sich 5 zu fangen.
Das muss drin sein, denn ansonsten pfeiffen die Zuschauer zu Recht.
Und nein, für diesen soliden Anspruch muss man nicht der FC Bayern sein oder einen Scheich in der Hinterhand haben, das schaffen auch Aufsteiger.


Wir haben den teuersten Kader in unserer Vereinsgeschichte. Nur weis keiner so richtig damit etwas anzufangen.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon emanzi » Montag 12. März 2018, 19:07

>>> Wir haben den teuersten Kader in unserer Vereinsgeschichte. Nur weis keiner so richtig damit etwas anzufangen. <<<

So ist es und ich hatte ja auch schon geschrieben, wir könnten als Beispiel noch Messi, Ronaldo oder sonstwas für teure Granaten haben und es würde nicht anders laufen. Eben weil keiner weiß etwas damit anzufangen.

Aber Pal hat ja schon gesagt er will an seinem Grottenfußball festhalten und die Fans haben Schuld weil sie fälschlicher Weise Kritik äußern.

An Esswein dem Fehlkauf hält man fest und Genki schickt man in die Wüste. Der lebt jetzt richtig auf.....auch so ein Ding was ich nicht verstehe.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon Walter » Montag 12. März 2018, 19:23

zwölftermann schreibt:
"Freiburg ist nicht Leverkusen, Dortmund oder Schalke oder gar Bayern. Freiburg ist ein Pflichtsieg zu Hause, und wenn man
die noch stark reden will, dann macht man sich wirklich komplett lächerlich. Wenn man gegen so einen Gegner in einem
Heimspiel zu feige ist den Sieg erzwingen zu wollen, dann kann man wirklich den Spielbetrieb einstellen, peinlicher gehts
nimmer."

Genau das ist die Überheblichkeit und das falsche Denken. Freiburg spielt eine recht gute Rückrunde, hat auswärts in Frankfurt, Dortmund und Hoffenheim einen Punkt geholt und zu Hause Leipzig geschlagen und gegen Leverkusen einen Punkt geholt. Das sind die Mannschaften Platz 3 bis 7. Da kann man nicht von Pflichtsieg reden und von einem peinlichen Unentschieden. Da ist dann die halbe Bundesliga peinlich.
Ich habe gesehen, wie die Stuttgarter Fans ihre Mannschaft für das peinliche 0 : 0 gegen Leipzig gefeiert haben. Bei uns wird man dafür ausgepfiffen. Das ist der kleine Unterschied zu Berliner Fans - wir erwarten, dass die Gegner, die auf Augenhöhe sind, selbstverständlich (Pflichtsieg) geschlagen werden, sonst ist das peinlich.
Leute - kapiert doch endlich, dass es in der 1. Liga keine Pflichtsiege gibt. Auch die Absteiger holen in jeder Saison ca. 30 bis 36 Punkte, das sind 11 Siege oder 6 Siege und 12 Unentschieden oder...
Dann haben also in jeder Saison wie viele Mannschaft sich blamiert ?
In einer Situation wie der aktuellen muß man immer auch an die Sicherheit denken, auch wenn das manche Fans und Kommentatoren nicht verstehen, besser mit Kritik in der 1. Liga - als schön gespielt, Kampf gezeigt aber leider abgestiegen.
Ich weiß, das ist eine verkürzte Darstellung, es gibt nicht dieses entweder - oder.
Klassenerhalt - Na klar doch !
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon Franki IV » Montag 12. März 2018, 21:34

Walter hat geschrieben:zwölftermann schreibt:
"Freiburg ist nicht Leverkusen, Dortmund oder Schalke oder gar Bayern. Freiburg ist ein Pflichtsieg zu Hause, und wenn man
die noch stark reden will, dann macht man sich wirklich komplett lächerlich. Wenn man gegen so einen Gegner in einem
Heimspiel zu feige ist den Sieg erzwingen zu wollen, dann kann man wirklich den Spielbetrieb einstellen, peinlicher gehts
nimmer."

Genau das ist die Überheblichkeit und das falsche Denken. Freiburg spielt eine recht gute Rückrunde, hat auswärts in Frankfurt, Dortmund und Hoffenheim einen Punkt geholt und zu Hause Leipzig geschlagen und gegen Leverkusen einen Punkt geholt. Das sind die Mannschaften Platz 3 bis 7. Da kann man nicht von Pflichtsieg reden und von einem peinlichen Unentschieden. Da ist dann die halbe Bundesliga peinlich.
Ich habe gesehen, wie die Stuttgarter Fans ihre Mannschaft für das peinliche 0 : 0 gegen Leipzig gefeiert haben. Bei uns wird man dafür ausgepfiffen. Das ist der kleine Unterschied zu Berliner Fans - wir erwarten, dass die Gegner, die auf Augenhöhe sind, selbstverständlich (Pflichtsieg) geschlagen werden, sonst ist das peinlich.
Leute - kapiert doch endlich, dass es in der 1. Liga keine Pflichtsiege gibt. Auch die Absteiger holen in jeder Saison ca. 30 bis 36 Punkte, das sind 11 Siege oder 6 Siege und 12 Unentschieden oder...
Dann haben also in jeder Saison wie viele Mannschaft sich blamiert ?
In einer Situation wie der aktuellen muß man immer auch an die Sicherheit denken, auch wenn das manche Fans und Kommentatoren nicht verstehen, besser mit Kritik in der 1. Liga - als schön gespielt, Kampf gezeigt aber leider abgestiegen.
Ich weiß, das ist eine verkürzte Darstellung, es gibt nicht dieses entweder - oder.



Das würde ich so nicht in allen Teilen unterschreiben.
0:0 gegen Leipzig mag ja evtl.ein Erfolg sein, und ob es Pflichtsiege geben muss, hmm, kann man auch diskutieren.

Aber mal ehrlich: wenn wir zu Hause nicht gegen Freiburg gewinnen, gegen wen denn dann?
Mensch die waren schwach wie Flasche leer.

Gegen Köln kämpfen die dann gegen den Abstieg, Hamburg hat nen neuen Trainer, Wolfsburg fällt uns auch noch was ein, Siegen kein Thema?
Also komm, wir sind doch nicht Tasmania. Also die Erwartung, dass ein oder andere Spiel gewinnen zu wollen, dass muss doch erlaubt sein. Natürlich mit Aufwand und Einsatz, Selbstläufer gibts nicht, da würde ich Dir zustimmen. Aber ein nullnull halten zu wollen, ach nöö, find ich bei dem Spiel unangemessen.

Ist aus meiner Sicht alles noch kein Beinbruch, aber etwas mehr Courage und ein müü mehr Selbstverständnis wäre immer noch keine Überheblichkeit.
Möge die Macht mit uns sein.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon Xavderion » Montag 12. März 2018, 22:01

rustneil hat geschrieben:
Wir haben den teuersten Kader in unserer Vereinsgeschichte. Nur weis keiner so richtig damit etwas anzufangen.


Ist da die massive Inflation der letzten Jahre schon mit einberechnet? Ich denke der erste Satz trifft auf so ziemlich alle Mannschaften der Bundesliga zu. Selbst ein Aufsteiger hat laut TM einen Kaderwert von knapp 80 Mio.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon zwölftermann » Montag 12. März 2018, 22:09

Walter hat geschrieben:zwölftermann schreibt:
"Freiburg ist nicht Leverkusen, Dortmund oder Schalke oder gar Bayern. Freiburg ist ein Pflichtsieg zu Hause, und wenn man
die noch stark reden will, dann macht man sich wirklich komplett lächerlich. Wenn man gegen so einen Gegner in einem
Heimspiel zu feige ist den Sieg erzwingen zu wollen, dann kann man wirklich den Spielbetrieb einstellen, peinlicher gehts
nimmer."

Genau das ist die Überheblichkeit und das falsche Denken. Freiburg spielt eine recht gute Rückrunde, hat auswärts in Frankfurt, Dortmund und Hoffenheim einen Punkt geholt und zu Hause Leipzig geschlagen und gegen Leverkusen einen Punkt geholt. Das sind die Mannschaften Platz 3 bis 7. Da kann man nicht von Pflichtsieg reden und von einem peinlichen Unentschieden. Da ist dann die halbe Bundesliga peinlich.
Ich habe gesehen, wie die Stuttgarter Fans ihre Mannschaft für das peinliche 0 : 0 gegen Leipzig gefeiert haben. Bei uns wird man dafür ausgepfiffen. Das ist der kleine Unterschied zu Berliner Fans - wir erwarten, dass die Gegner, die auf Augenhöhe sind, selbstverständlich (Pflichtsieg) geschlagen werden, sonst ist das peinlich.
Leute - kapiert doch endlich, dass es in der 1. Liga keine Pflichtsiege gibt. Auch die Absteiger holen in jeder Saison ca. 30 bis 36 Punkte, das sind 11 Siege oder 6 Siege und 12 Unentschieden oder...
Dann haben also in jeder Saison wie viele Mannschaft sich blamiert ?
In einer Situation wie der aktuellen muß man immer auch an die Sicherheit denken, auch wenn das manche Fans und Kommentatoren nicht verstehen, besser mit Kritik in der 1. Liga - als schön gespielt, Kampf gezeigt aber leider abgestiegen.
Ich weiß, das ist eine verkürzte Darstellung, es gibt nicht dieses entweder - oder.


Die Fans eines frischen Aufsteigers sind dankbarer, das stimmt. Nach unserem Aufstieg war Ronny noch der große Held bei uns mit seinen Freistößen. Aber gewisse Dinge ändern sich mit einem längeren Verbleib in der Bundesliga. Davon abgesehen ist Leibzig nicht unbedingt beliebt bei den Fans der Traditionsclubs, da empfindet der Fan gerne mal diebische Freude, wenn man denen ein Bein gestellt hat.
Wenn man nun die Anspruchhaltung gegen Freiburg betrachtet, dann darf man schon mal Auswärtsbilanz und Heimbilanz auseinanderhalten, die wurden auswärts gerne mal vermöbelt und haben es, wie ich es schon sagte nur zu einem einzigen Auswärtssieg gegen desolate Kölner gebracht.
Und da kommen wir um einen wichtigen Unterschied, ich verlange keinen Sieg, das hängt von vielen Faktoren ab, aber ich erwarte verflixt noch eins, dass man daheim gegen einen Gegner der definitiv schlagbar ist, auch in der zweiten Halbzeit auf Sieg spielt, den Sieg erzwingen möchte.
Ich ärgere mich nicht, wenn die zweite Halbzeit verlaufen wäre wie die erste und wir trotzdem 0:0 gespielt hätten. Sowas wäre einfach Pech, so etwas passiert.
Aber ich ärgere mich, das wir aufgegeben haben.
Ich bin immer bereit die positiven Aspekte zu sehen, aber wenn schon zur Halbzeit aufgegeben wird und man mit dem Punkt leben kann, gegen Freiburg, dann läuft etwas ganz falsch.
Und du möchtest sagen Freiburgs Form relativiert die Anspruchshaltung, schön und gut. Das Problem dabei ist, wenn man diese Art von Ausreden gelten lässt, dann darf man als Herthafan auf keinen Heimsieg mehr in 17 Heimspielen in der Saison hoffen.
Spielen wir das mal durch:
Heimsiege gegen folgende Vereine sind ausgeschlossen, weil zu stark: Dortmund, Bayern, Schalke, Leibzig, Leverkusen Hoffenheim. Gegen Woldfburg kann man natürlich auch nicht gewinnen, weil die individuell besser besetzt sind als wir.
Die beiden Aufsteiger, gegen die ist es natürlich besonders schwer, weil die die Aufstiegseuphorie noch im Rücken haben, unberechenbar sind und um ihre Existenz kämpfen müssen. Also da auf Sieg spielen, huihuihui, lassen wir mal lieber.
Dann fehlen noch ein paar Teams, gegen die dürfen wir zu Hause keine Sieg erwarten, weil die uns nicht liegen, oder weil die eine Siegesserie hinter sich haben wie Freiburg.
Und auf keinen Fall darf man einen Heimsieg erwarten gegen Teams die eine Niederlagenserie hinter sich haben, denn die sind besonders gefährlich.

Das ist natürlich maximal überspitzt formuliert, aber manchmal kommt mir das wirklich so vor als wäre das die Denkweise.

Tatsächlich gibt es Mannschaften gegen die man bei realistischem Anspruch nicht zwingend zu Hause gewinnen muss wie Bayern oder Dortmund und einige andere.
Aber gegen Mannschaften wie Freiburg oder Bremen oder Stuttgart oder Hannover, da muss man einfach, wenn man einen Hauch von fußballerischer Selbstachtung besitzt, zu Hause auf Sieg spielen und zwar auch in Halbzeit Zwei.

Ich erwarte keine Siege in jedem Heimspiel vom Trainerteam und Mannschaft, aber ich erwarte sehr wohl, dass man gegen schlagbare Mannschaften in einem Heimspiel zwei Halbzeiten lang auf Sieg spielt. Sicherheit zuerst, schön und gut, sehe ich noch ein bei Auswärtsspielen oder Spielen gegen wirklich starke Gegner.
Aber Freiburg daheim, so wie die gespielt haben? Wenn man da keine Chance auf einen Sieg sieht, dann gute Nacht Marie.
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Re: 26. Spieltag: Hertha BSC - SC Freiburg

Beitragvon zwölftermann » Montag 12. März 2018, 22:26

rustneil hat geschrieben:Wir haben den teuersten Kader in unserer Vereinsgeschichte. Nur weis keiner so richtig damit etwas anzufangen.


Na ich denke auch, man muss das in Relation zu den Marktwerten der anderen Bundesligisten setzen. Durch die allgemeine Marktwertentwicklung hören sich die aktuellen Zahlen enorm an, sind aber vielleicht teilweise irreführend. Ich denke aber nicht, dass unser Kader schlecht ist, aber zwingend EL, das glaube ich auch nicht.
Ich denke auch, man könnte einiges daraus machen.
Die Schlüsselfrage ist eben das "wie".
Durch einen neuen Trainer?
Oder durch den alten Trainer und neue Hoffnungsträger kombiniert mit der Hoffnung auf eine gute Weiterentwicklung unserer Juwelen?
Oder man macht einfach gar nichts und freut sich nächstes Jahr wieder über den Klassenerhalt?

Über diese Fragestellung kann man zweifelsohne lang und leidenschaftlich diskutieren...
zwölftermann
 
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