Rote Flora Hamburg

Hier kann alles rein, was Nichts mit Fußball zu tun hat, oder worüber ihr diskutieren wollt.

Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon Quinnter » Montag 6. Januar 2014, 16:38

Die Schweiz ist aber ziemlich klein und neutral. Das sehe ich immer so als Hürde. In größeren Ländern wird das alles sicher schwerer durchzusetzen sein. Zudem ist die Schweiz glaube ich eher rechts-konservativ geprägt. Darüber gibt es ja ganze wissenschaftliche Arbeiten, wie sich eine direkte Demokratie auswirken würde. Spannend ist es allemal, geht ja bis in die Antike zurück. War immer mein Lieblingsthema in der Schulzeit :)

OT: Nee, den Beitrag habe ich leider nicht gesehen. Gibt es den irgendwo in der Mediathek, hast du den Titel? Würde ich gerne mal reinschauen. Edit :Glaube ich hab´s. Der Beitrag lief unter "Das Beste der European Outdoor Film Tour" , der Film der beiden heißt "north of the Sun" Trailer: /watch?v=vb_YFd2GzhM . Danke für den Tipp, herthahund! Das müssten die Lofoten sein, da möchte ich auch bald mal hin. Allerdings nicht im Winter :) Oder eben Sarek Nationalpark in Schweden. Nur meine Begleitung ziert sich noch ein bisschen. Ist aber auch Ende August alles kein Zuckerschlecken da. Sehr weitläufig, Wetterwechsel, keine Hütten. Da muss man schon etwas Erfahrung haben, obwohl wir schon öfter mit dem Zelt gereist sind.
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon herthamichi » Montag 6. Januar 2014, 20:48

Neues aus dem Gefahrengebiet:
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Anwalt bezweifelt zweiten Angriff auf Davidwache

http://www.stern.de/panorama/gewalt-geg ... 81447.html

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Fünf schwarz gekleidete Jugendliche wollten in der Schanze feiern, wurden kontrolliert
und bekamen ein Aufenthaltsverbot. Auf die Frage nach dem Grund soll ein Beamter gesagt haben, dass sie wie Linke aussehen würden. „Ja, das sind wir ja auch. Und wo ist nun das Problem?. :mrgreen: Das ist eine absolute Frechheit“,
so eine junge Frau.

Ein 55-jähriger selbstständiger Händler wurde innerhalb einer halben Stunde gleich dreimal in der Schanze kontrolliert. Er bekam ein Aufenthaltsverbot, weil er sagte,dass es in der Innenstadt etliche Taschendiebe gibt und sie da mal kontrollieren sollten.

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Und wie sagte das Hamburger Verwaltungsgericht in dem taz – Artikel:

"Aufenthaltsverbote können nur verhängt werden, „wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass diese Person dort eine Straftat begehen wird“. Die Speicherung als linker Straftäter genügt laut Verwaltungsgericht dazu ebenso wenig wie ein nur sprachlich aggressives Verhalten bei der Kontrolle."

Die Praxis sieht offenbar wie oben ersichtlich anders aus.
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon Quinnter » Montag 6. Januar 2014, 22:25

Also nichts neues in der Bronx :lol:

Eins noch: Ich vermisse bei den Grünen und Linken jedenfalls das Konzept gegen diese Gewalttäter. Es wird ja immer der Zeigefinger erhoben, Lösungen findet man indes weniger. Ob die Gefahrenzone nun erfolderlich ist oder nicht, das müssen aus meiner Sicht andere entscheiden. Aber wie soll man es sonst machen? Das vermisse ich.

Interessant auch: Wenn dieser Rechtsentwurf mit dem § 4 Absatz 2 Satz 1 2005 durchgewunken wurde, warum haben die Grünen dann keine Änderung als Bedingung für den Koalitionsvertrag 2008 formuliert, als sie mit von Beust koalierten? Warum hat man als Grüne mitgetragen, dass es beim Schanzenfest ein Gefahrengebiet gab? Sind das dann nicht die Anfänge von diesen Maßnahmen? Denn hört man sich die Statements einer Antje Möller mal an, dann scheint sie jetzt eher ein Problem der Größe des Gebietes zu haben und nicht mit der Sache als solches. Und schon 2010 sagte sie zu einem möglichen Gefahrengebiet zum Fest: "Man kann den Vorschlag diskutieren, auch wenn er mich nicht überzeugt"
http://www.welt.de/welt_print/vermischt ... erden.html

Eine massive Grundrechtsverletzung scheint es dann ja nicht zu geben, wenn selbst die Grünen da nicht groß was gegen hatten und haben. ;) Man kann also beruhigt schlafen. :D
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon herthamichi » Montag 6. Januar 2014, 23:32

Quinnter hat geschrieben:Also nichts neues in der Bronx :lol:

Eins noch: Ich vermisse bei den Grünen und Linken jedenfalls das Konzept gegen diese Gewalttäter. Es wird ja immer der Zeigefinger erhoben, Lösungen findet man indes weniger. Ob die Gefahrenzone nun erfolderlich ist oder nicht, das müssen aus meiner Sicht andere entscheiden. Aber wie soll man es sonst machen? Das vermisse ich.

Interessant auch: Wenn dieser Rechtsentwurf mit dem § 4 Absatz 2 Satz 1 2005 durchgewunken wurde, warum haben die Grünen dann keine Änderung als Bedingung für den Koalitionsvertrag 2008 formuliert, als sie mit von Beust koalierten? Warum hat man als Grüne mitgetragen, dass es beim Schanzenfest ein Gefahrengebiet gab? Sind das dann nicht die Anfänge von diesen Maßnahmen? Denn hört man sich die Statements einer Antje Möller mal an, dann scheint sie jetzt eher ein Problem der Größe des Gebietes zu haben und nicht mit der Sache als solches. Und schon 2010 sagte sie zu einem möglichen Gefahrengebiet zum Fest: "Man kann den Vorschlag diskutieren, auch wenn er mich nicht überzeugt"
http://www.welt.de/welt_print/vermischt ... erden.html

Eine massive Grundrechtsverletzung scheint es dann ja nicht zu geben, wenn selbst die Grünen da nicht groß was gegen hatten und haben. ;) Man kann also beruhigt schlafen. :D


Du nimmst bestimmte Dinge nicht mehr wahr. Ich habe hier schon oft genug geschrieben, sich aus den Schanzenfesten
als Polizei bewusst raus zu halten, das hatte schon funktioniert. Ohne masssive Polizeiauftritte dort, entstehen
keine Provokationen dort und Krawallos dort müssen schon nach der Polizei suchen. Das war damals übrigens
eine Idee, die die Grünen in der Regierung mit Beust durchgesetzt hatten und die funktioniert hatte.

Ansonsten lese ich bei Antje Möller schon damals Skepsis heraus. Der kleinere Koalitionspartner kann in
Verhandlungen vermutlich nur einen Bruchteil der Dinge umsetzen, die er eigentlich will. Damit wir uns nicht
missverstehen, ich bin kein Freund der Grünen (mehr).

Deine Bemerkungen zu den Grundrechtsverletzungen klingen etwas zynisch. Mittlere Polizeibeamte sind
doch weder von ihrer Ausbildung noch von ihrem Intellekt her in der Lage jene Bedingungen einzuhalten,
die Gerichte bezüglich einer solchen Maßnahme einfordern. Du solltest vielleicht mal gerade jetzt versuchen,
in der Schanze zu feiern.
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon Quinnter » Dienstag 7. Januar 2014, 00:33

Und dann ist die Polizei nicht da und die sprengen die beliebte Sparkasse in die Luft :) Wie man nach dem Vorgeplänkel erwarten kann, dass die Polizei sich da am besten raushält, ist mir immer noch ein Rätsel. Du hast Recht, der Kommentar war etwas zynisch formuliert. Bezieht sich aber wieder auf die Moral der Grünen, wie sie jetzt schon wieder auftreten. Das passt immer nicht richtig zusammen. Ich mochte sie noch nie groß. Gerade wegen solcher Sachen. Aber heutzutage kannste schon fast nichts mehr wählen. Leider.
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon herthamichi » Dienstag 7. Januar 2014, 01:04

Quinnter hat geschrieben:Und dann ist die Polizei nicht da und die sprengen die beliebte Sparkasse in die Luft :) Wie man nach dem Vorgeplänkel erwarten kann, dass die Polizei sich da am besten raushält, ist mir immer noch ein Rätsel. Du hast Recht, der Kommentar war etwas zynisch formuliert. Bezieht sich aber wieder auf die Moral der Grünen, wie sie jetzt schon wieder auftreten. Das passt immer nicht richtig zusammen. Ich mochte sie noch nie groß. Gerade wegen solcher Sachen. Aber heutzutage kannste schon fast nichts mehr wählen. Leider.


Ich müsste jetzt noch mal nachforschen, ob die Scheiben der Sparkasse auch bei dem Termin, den ich meine, zu Bruch
gingen. Und selbst wenn, die Sparkasse dort weiß das sowieso im Vorfeld schon; sie schließt ihre Filiale dort aber nicht.
Da wäre es ja dann vielleicht eine Idee, Polizei nur zum Schutz der Sparkasse zu stationieren. Andererseits: Auch wenn
die Polizei massiv vor Ort war, gingen die Scheiben der Sparkasse zu Bruch. Es scheint also kein besonderes Schutz-
Konzept der Polizei zum Wohle der Sparkasse gegeben zu haben. Trotzdem: Verletzungsfreie Menschen sind mir
allemal lieber als die zersplitterten Scheiben der Sparkasse.
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon Quinnter » Dienstag 7. Januar 2014, 18:32

Sorry, diese "beliebte" Sparkasse ist nach meiner Erfahrung jedes Mal dicht und die Rolläden sind unten. Meinste die lassen sich da noch die Filiale auseinander nehmen, das Gebäude von innen anzünden oder noch die Eingänge zum Safe sprengen?

Bild

Die versuchen da doch seit Jahren reinzukommen.

Vermummte versuchten mit einem Rammbock und einem Hammer die Türen und Scheiben der Hamburger-Sparkassen-Filiale am Schulterblatt einzuschlagen

http://de.wikipedia.org/wiki/Schanzenfe ... hreitungen
Bei dir läuft der bekennende Antikapitalist natürlich da rein und zieht sich die Auszüge vom letzten Monat und überweist noch fix die Miete. Kurz drinnen Ruhe tanken und dann geht´s draußen weiter - Ordnung muss sein! :mrgreen:

Der einzige Laden, der da sich da wohl ne goldene Nase verdienen würde, wäre der von Johannas Schlüter :lol:
/watch?v=n6JrjquB6XQ

Und hier erklärt Klaus nochmal was Autonome sind
/watch?v=wxDCWk6W1ug
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon herthamichi » Dienstag 7. Januar 2014, 22:07

Die Polizei hielt sich zurück, auch dann noch, als fast eine Stunde lang ein Feuer aus Müll auf der Straße vor dem ehemaligen Theater Rote Flora brannte.

Die Polizei hatte sich laut NDR während des Schanzenfestes 2011 deutlich zurückgehalten.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/h ... 81451.html

Ein paar Müll-Feuer, eine eingeschlagene Scheibe an einer Bankfiliale, fliegende Flaschen und Rangeleien mit der Polizei: Auch in diesem Jahr hat es nach dem Hamburger Schanzenfest Randale gegeben. Doch der große Knall blieb aus.

Das meine ich mit Zurückhaltung, wenn der Kernplatz vor der Flora nicht geräumt
wird, bleibt der große Knall aus.

Warum alle Berichte von einer eingeschlagenen Scheibe sprechen, wenn die Rolläden
runter sind, verstehe ich auch nicht. Vielleicht kam der Rammbock durch den Rolladen
durch.

Edit: Hat nun schon internationale Aufmerksamkeit erlangt: :lol:

US-Botschaft warnt Bürger vor Gefahrengebiet Hamburg

http://www.tagesspiegel.de/politik/nach ... 00194.html

, vielleicht gilt für die US-Botschaft ja auch die Gleichung: Gefahrengebiet = Polizei ausser Kontrolle :mrgreen:
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon Quinnter » Mittwoch 8. Januar 2014, 00:47

Ist jedenfalls ein spannendes Thema. Bin sehr gespannt, wie das alles so weitergeht. Bei einem stimme ich dir zu, das Krisenmanagment von der SPD ist nicht besonders. Was ich gut finde ist diese FB Gruppe. https://www.facebook.com/Davidswache?hc ... n=timeline Da scheinen sich manchmal einige Polizisten zu Wort zu melden (habe es eben nur kurz überflogen) Ist zumindest ein guter Ansatz, wenn mal mal mehr miteinander redet. Zumindest aber um vielleicht mal etwas mehr von der andere Seite zu erfahren, denn ganz neutral ist die Seite nun nicht, ;)
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon herthamichi » Mittwoch 8. Januar 2014, 01:17

Ein alter Kommentar von der Facebook - Seite:

http://www.taz.de/!130385/

Und ein neuer Artikel:

Angriff auf Hamburger Davidwache: Augenzeugen widersprechen Darstellung der Polizei

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/a ... 42235.html

daraus:

Drei Tage nach dem Vorfall an der Davidwache hatte Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) noch von "kriminellen Chaoten" gesprochen und damit die Geschehnisse klar der linksextremistischen Szene zugeordnet. Im Innenausschuss am Montagabend erklärte Hamburgs Innensenator zu der Steinattacke auf den Polizisten, wegen derer inzwischen wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt wird, es sei nicht entscheidend, ob der Angriff "die Einzeltat eines alkoholisierten Kiezbesuchers" sei - sie sei als Ausdruck einer zunehmenden Gewaltbereitschaft zu bewerten.

Aha, na Hauptsache das Gefahrengebiet ist da. :?

Edit: Das habe ich erst jetzt verstanden. Ich meinte mit meinem obigen Satz zur Sparkasse: "sie schließt ihre Filiale dort aber nicht.", natürlich nicht, dass sie irgendwie offen ist für das Geld abheben, sondern dass sie keine Anstalten macht, um aus dem Schanzenviertel zu verschwinden und ihre Filiale dort auflöst.
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon herthamichi » Donnerstag 9. Januar 2014, 00:00

Neues aus dem Gefahrengebiet:
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Netz-Spott über Polizeikontrollen
Tourist wagt die Reise ins #Gefahrengebiet Hamburg

http://www.rp-online.de/digitales/inter ... -1.3930993

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Spaziergang im Hamburger Gefahrengebiet - Ein Blick zurück nach vorn

http://www.stern.de/panorama/spaziergan ... 81594.html

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Willkommen im Gefahrengebiet
http://www.sueddeutsche.de/politik/sond ... -1.1857270

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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon Zauberdrachin » Donnerstag 9. Januar 2014, 00:17

Irgendwie ist die Bezeichnung "Gefahrengebiet" schon sehr dicht an einer Formulierung im Lissabon-Vertrag (EU-"Gesetz") dran ... permanentes Gefahrengebiet ... weil da ja auch wie oft (?) was passiert?
Wir sind viele!
Wir vergeben nicht!
Wir vergessen nicht!
Erwartet uns!


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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon Quinnter » Donnerstag 9. Januar 2014, 00:34

Nur um etwas Kontrast reinzubekommen. ;) Muss ja nicht immer taz, Stern und co. sein.

"Dieser linke Aktivismus ist kriminell"

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... inell.html

"Schluss mit der "Anti-Bullen-Folklore"

http://www.abendblatt.de/meinung/articl ... klore.html
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon herthamichi » Donnerstag 9. Januar 2014, 00:43

Die Hamburger Polizei darf nun prüfen, ob sie die umstrittenen Elektroschock - Pistolen Taser haben will,
bei der 50.000 Volt durch den Körper gejagt werden. Sie sind heute schon bei Spezialeinsatzkommandos (SEK)
und dem Hamburger Mobilen Einsatzkommando (MEK) im Einsatz. Trifft das Geschoss eine Arterie, die Augen
oder hat der Beschossene Herzprobleme oder Drogen genommen, kann es gefährlich werden. Amnesty International
behauptet, dass zwischen 2001 und 2008 allein in den USA 40 Menschen durch Taser - Attacken gestorben seien.
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Re: Rote Flora Hamburg

Beitragvon Quinnter » Donnerstag 9. Januar 2014, 01:06

Ach herthamichi, dann stelle doch den Link des Artikels rein, damit man sich auch mal die für dich scheinbar nicht so tollen Passagen lesen kann. Alleine den letzten Teil ganz dreist "copy&pasten". Also mal ehrlich... :roll: und natürlich den darauf folgenden Satz verschweigen. Der da lautet:

Eine Studie ergab allerdings bei der Untersuchung von 1000 Taser-Einsätzen in den USA, dass lediglich drei Menschen in Kliniken mussten.


Was ist der Vorteil des Tasers?

In Situationen, in denen Täter beispielsweise mit einem Messer herumfuchteln, kann der Taser von Polizisten statt der Schußwaffe eingesetzt werden. Zuletzt war am Alexanderplatz in Berlin ein Mann, der Beamte mit einem Messer attackierte, erschossen worden. Hier hätte ein Taser-Einsatz das Leben des Mannes vermutlich gerettet.

...Seitdem kam es zu mehreren Einsätzen, die nach Polizeiangaben problemlos verliefen. Zuletzt überwältigte das MEK mit dem Taser im Dezember 2013 in Niendorf einen 65-jährigen Waffen-Narren, der Nachbarn mit einem Gewehr erschreckt hatte.

Was ist aktuell geplant?

Frank Reschreiter, Sprecher der Innenbehörde, sagt der MOPO: "Die Behördenleitung hat sich mit dem Taser befasst. Wir diskutieren das und haben der Polizei einen Prüfauftrag erteilt." Die Polizei wertet aktuell Einsätze aus, bei denen ein Taser hätte zum Einsatz kommen können. So etwa Angriffe von Straftätern mit Messer und Schlagwaffen, bei denen Polizisten geschossen oder einen Diensthund auf die Gewalttäter gehetzt hatten.

Ist auch ein Einsatz auf Gewalt-Demos denkbar?

Nein. Das plant niemand. Gewerkschafts- Chef Joachim Lenders nimmt aber die Attacke von etwa 40 Vermummten auf die Davidwache zum Anlass, den Taser ins Spiel zu bringen: "Bei solchen Attacken ist der Einsatz eines Tasers sinnvoll. Die Hemmschwelle zur Schusswaffe zu greifen, ist bei unseren Kollegen enorm groß. Das ist auch grundsätzlich richtig. Doch hätten die Kollegen in der Situation zum Taser greifen können, wäre es möglicherweise zu Festnahmen gekommen."


http://www.mopo.de/polizei/nach-angriff ... 18920.html
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